Ratgeber

Komplett-Backup für Windows

Sonntag, 01.05.2011 | 07:05 von Christian Löbering
6. Backup: Komplettes System sichern und wiederherstellen
Der beste Schutz vor Systemausfällen und Datenverlust ist ein Komplett-Backup der Systemplatte. In Win 7 gibt es erstmals bei allen Varianten eine Image-Backup-Funktion. Bei den anderen Windows-Versionen (außer Vista Ultimate) setzen Sie Drive Image XML ein.

Image-Backup mit Windows 7:
Sie finden die Funktion unter „Systemsteuerung, Sichern und Wiederherstellen, Systemabbild erstellen“. Allerdings können Sie Systemabbilder bei der Starter und Home Edition nur lokal ablegen, für die Sicherung auf ein Netzlaufwerk ist Pro oder Ultimate nötig. Im Falle eines Systemfehlers können Sie mit dem Systemreparaturdatenträger oder über die Boot-Option „Computer reparieren“ ein Systemabbild zurückschreiben.

Image-Backup für XP und Vista:
Ein alternatives Imaging-Tool für alle Windows-Versionen ist Drive Image XML . Es unterstützt auch die Sicherung auf ein Netzlaufwerk. Sie müssen das Tool installieren und mit Admin-Rechten starten (Vista und Windows 7: Rechtsklick und „Als Administrator ausführen“). Für eine Sicherung wählen Sie in der linken Spalte die Option „Backup“ und folgen dem Assistenten.
System wiederherstellen: Um ein Backup zurückzuspielen, wählen Sie „Restore“ und dann die gesicherte XML-Datei. Sollte Ihr System nicht mehr starten, können Sie das Backup auch über die Windows-7-Notfall-DVD zurückschreiben.

Sonntag, 01.05.2011 | 07:05 von Christian Löbering
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (1)
  • hbrand 23:31 | 29.02.2012

    Windows 7 - Image-Backup auf USB 3.0 Festplatte

    Ich nutze Windows 7 Prof. 64-Bit. Ein komplettes Image-Backup (Systemabbild) auf eine externe USB 3.0 Festplatte lässt sich mit dem Betriebssystem sehr schnell und einfach (bei 150 GB in weniger als 15 Minuten) erstellen. Mein Problem ist, dass das Zurückspielen mit dem erstellten Reparaturdatenträger nur am USB 2.0 Port funktioniert und damit wesentlich länger dauert. Auf dem Reparaturdatenträger fehlen ja die Treiber, um den USB 3.0 Port zu erkennen und zu nutzen. Leider habe ich bisher im gesamten Internet keinen Hinweis gefunden, wie sich die Treiber für USB 3.0 einbinden lassen, um das Image auch mit der höheren Geschwindigkeit zurückzuschreiben. Ich finde es als Fehler in der Microsoft-Software, dass beim Erstellen des Reparaturdatenträgers die Treiber für USB 3.0 nicht automatisch mit eingebunden werden, wenn sie (irgendwo) auf der Festplatte vorhanden sind. Dies würde die ganze Sache sehr vereinfachen. Die in Windows 7 integrierte Lösung für das Image-Backup ist ansonsten sehr praktisch. Eine andere Backup-Software (z. B. Paragon oder Acronis) möchte ich für das Image nicht nutzen, da es hier andere Probleme geben kann. Hat jemand eine Lösung, wie das Zurückspielen unter Windows 7 am USB 3.0 Port funktioniert? - Horst Brand -

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