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Klicktel kritisiert Gratis-Internet-Telefonauskunft der Telekom

16.07.2002 | 16:13 Uhr |

Es geht schnell, ist praktisch und noch dazu kostenlos: die Telefonauskunft der Telekom im Internet. Während für einen Anruf bei der Dame vom Amt rund ein Euro fällig wird, verschenkt die Telekom im Internet Auskunftsleistungen in Höhe von rund 100 Millionen Euro - dass muss doch nicht sein, meint Konkurrent Klicktel.

Es geht schnell, ist praktisch und noch dazu kostenlos: die Telefonauskunft der Telekom im Internet. Während für einen Anruf bei der Dame vom Amt rund ein Euro fällig wird, verschenkt die Telekom im Internet Auskunftsleistungen in Höhe von rund 100 Millionen Euro.

Diese hohe Summe ergibt sich aus rund 150 Millionen Anfragen pro Jahr, wie der Auskunftsanbieter Klicktel in einer Pressemitteilung vorrechnet. Die Beliebtheit zeige aber auch "dass es einen hohen Bedarf an diesem Service gibt", so Klicktel.

Dem Anbieter ist der Gratis-Service des rosa Riesen ein Dorn im Auge, denn er gehe nicht nur zu Lasten der Telekom-eigenen Dienste wie Auskunft oder der Telefonbuch-CD-ROMs, sondern auch zu Lasten anderer Telefonauskunftsanbieter - wie eben Klicktel.

Die Lösung: "Die Internet-Telefonauskunft könnte daher Vorreiter für bezahlte Angebote im Internet (paid content) sein", regt Klicktel an. Schließlich sei auch Thomas Holtrop, Vorstandsvorsitzender der T-Online AG ein "engagierter Verfechter des 'paid content'".

Von der Einführung von Gebühren für diesen Dienst hätten dann alle etwas, die Telekom, die bei einer Schuldenlast von rund 68 Milliarden Euro um jeden Cent kämpfen sollte und natürlich andere Anbieter - wie eben Klicktel.

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