Stellen wir uns dieser Tatsache: "Killzone 2" wurde von der Spielerschaft nie wirklich fair und angemessen behandelt. Das beginnt schon anno 2005 auf der Spielemesse E3, als der Debut-Trailer des Spiels Wellen der Skepsis auslöste. Kurz gesagt: Hersteller Sony wurde angeschwärzt, er würde vorgerenderte PC-Grafiken als In-Game-Szenen des Playstation-3-exklusiven Games verkaufen. Die Fans waren empört. Kurz nach der E3 2005 wollte nahezu jeder außerhalb der Sony-Fangemeinde "Killzone 2" untergehen sehen.
Als das Game dann 2009 in die Läden kam, interessierten sich die meisten Leute nicht mehr für das Thema. Was einst als "der ultimative Halo-Killer" gehandelt wurde, wurde jetzt als "nur ein weiterer Ego-Shooter" abgestempelt. Und während sich "Killzone 2" schleppend aber ordentlich verkaufte, wurden die Kassen bei Erscheinen von Microsofts "Halo 3" nahezu in die Luft gesprengt. Zu allem Überfluss verzichteten die meisten Publikationen auch noch darauf, "Killzone 2" in die engere Auswahl ihrer Spiel-des-Jahres-Listen zu nehmen. Und auch, wenn wir davon absehen wollen zu sagen, "Killzone 2" wäre ein "Halo"-Killer, ist es doch ein weitaus besseres Spiel, als ihm die meisten eingestehen wollen. Außerdem sind die Helghast die mit Abstand coolsten Videospiel-Gegner überhaupt. Die essen Spartaner zum Frühstück.
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