Fremdsprachige Tastatur
Keyboard wechseln: Kommandozeile und xorg.conf
So wird etwa aus ~ und n ein „ñ“ oder aus ' und e ein „é“. Mit „nodeadkeys“ ist das nicht möglich, statt dessen erscheint jedes eingegebene Zeichen sofort am Bildschirm. Wer viel programmiert, bevorzugt oft „nodeadkeys“, weil Sonderzeichen wie Tilden in Programmiersprachen direkt benötigt werden. Mehr dazu erfahren sie im Abschnitt „Deadkeys: Varianten des deutschen Tastaturlayouts“.
Um die Tastaturbelegung dauerhaft zu wechseln, passen Sie die Datei /etc/X11/xorg.conf an. Sie ersetzen etwa „pc105“ durch „pc102“, wenn Sie eine Tastatur ohne Windows-Tasten besitzen oder „de“ durch „ru“, wenn es sich um eine Tastatur in russischem Layout handelt. Dazu müssen Sie nicht wirklich eine neue Tastatur anschließen, aber auch mit einer deutschen Tastatur ist es für die Zeit, in der Sie etwa einen russischen Brief tippen, sehr viel praktischer, sie umzuschalten, als die Zeichen aus der Zeichentabelle zusammenzukratzen.
Noch praktischer ist es, die Layouts mal eben schnell umzuschalten, ohne die X-Konfiguration zu verändern. Dazu dient der Befehl „setxkbmap“. Mit ihm können Sie zwischen allen verfügbaren Layouts umschalten, die sich auf dem System befinden. So einfach geht’s: Mit
Wenn der X-Server gleich mit einer anderen Tastaturbelegung starten soll, tragen Sie das Layout in die Datei /etc/X11/xorg.conf hinter „XkbLayout“ ein. Die Option „nodeadkeys“ müssen Sie allerdings weglassen, da sie nicht in jedem Tastaturlayout zur Verfügung steht. Auch hier gibt es allerdings den Effekt, dass Sie nicht einmal mehr einen Befehl eingeben können.
Wie Sie Tastaturbelegungen so einrichten, dass Sie bequem zwischen dem echten, das Sie vor sich zu liegen haben und einem virtuellen für eine Fremdsprache wechseln können, erfahren Sie im Abschnitt „Gruppen: Fremdsprache als Alternative“. Hier geht es erst einmal im deutschen Tastaturlayout weiter, das einige Variationen zu bieten hat.




