Kexi KOffice: Datenbanken mit Kexi

Mittwoch den 08.08.2007 um 08:30 Uhr

von Stephan Lamprecht

Große Datenmengen verwalten Sie am besten in einer Datenbank. Mit Kexi bringt KOffice eine solche Anwendung mit, deren neueste Version überzeugende Features vorweisen kann.
Werden Umsteiger von Windows befragt, welche Software sie unter Linux überhaupt vermissen, wird häufig Microsoft Access erwähnt. Auch ohne tiefgreifende Kenntnisse über Datenbanken lassen sich damit Produkt oder Kunden-Datenbanken anlegen oder andere Verwaltungsaufgaben lösen.

Kexi = Access für Linux?

Mit Base aus dem Openoffice.org-Paket gibt es bereits seit einiger Zeit eine einfach zu bedienende Datenbank, die ohne Server auskommt und damit das Büropaket vervollständigt. Doch die kritischen Stimmen, die die funktionale Abhängigkeit des Openoffice.org-Pakets von Java bemängeln, mehren sich.

Und auch die KDE-Umgebung wartet auf eine optimal an den Desktop angepasste Datenbankanwendung. Genug Gründe also, um Kexi zu entwickeln. Den Anwendern ist eine zusätzliche Software nur recht, haben sie damit jetzt doch eine größere Auswahl.

Das Projekt hat sich hohe Ziele gesetzt: Auf seiner Projekt-Website will sich Kexi gar mit Access messen. Die neueste Version zeigt, dass es den Kexi-Entwicklern mit diesem Vorhaben durchaus ernst ist. Mit zahlreichen neuen Features und einer anwenderfreundlichen Oberfläche ist die aktuelle Version diesem Ziel ein gutes Stück nähergerückt.

Mittwoch den 08.08.2007 um 08:30 Uhr

von Stephan Lamprecht

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