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Kein Zugriff auf Dateien mit Samba

Um Dateien mit Windows-PCs auszutauschen, haben Sie einen Samba-Server mit einer Freigabe eingerichtet, auf die jeder im Netz zugreifen darf. Wenn Sie unter Linux eine Datei in das freigegebene Verzeichnis kopieren, funktioniert das auch wie gewünscht - jeder hat Zugriff. Wenn Sie aber unter Windows Daten auf die Samba- Freigabe ablege, bleibt der Zugriff für alle anderen verboten. Wir sagen Ihnen wie Sie dieses Problem lösen können.

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Problem:

Um Dateien mit Windows-PCs auszutauschen, haben Sie einen Samba-Server mit einer Freigabe eingerichtet, auf die jeder im Netz zugreifen darf. Wenn Sie unter Linux eine Datei in das freigegebene Verzeichnis kopieren, funktioniert das auch wie gewünscht - jeder hat Zugriff. Wenn Sie aber unter Windows Daten auf die Samba- Freigabe ablege, bleibt der Zugriff für alle anderen verboten.

Lösung:

Standardmäßig werden neue Dateien unter Linux so erstellt, dass der Besitzer darauf Lese- und Schreibrechte hat, alle anderen erhalten nur Leserechte. Beim Kopieren auf die Freigabe bleiben diese Rechte erhalten.

Der Samba-Server besitzt jedoch noch eine eigene Einstellung, mit welchen Rechten Dateien auf Freigaben erzeugt werden. Sie ist in der Voreinstellung oft sehr restriktiv. Das bedeutet, dass nur der Besitzer Zugriffsrechte auf eine Datei hat, der sie von Windows aus auf die Samba-Freigabe kopiert hat - niemand sonst.

Um dieses Verhalten von Samba zu ändern, öffnen Sie die Konfigurationsdatei smb.conf in einem Editor. Die Datei befindet sich, je nach Linux-Distribution, im Verzeichnis /etc oder unter /etc/samba. Suchen Sie in der Datei den Namen der Freigabe. Darunter fügen Sie folgende Zeile ein:

create mask = 0666

Sollte die Zeile schon existieren, ändern Sie den dort stehenden Wert in "0666“. Nun dürfen auch andere Benutzer lesend und schreibend auf die Dateien auf dieser Netzwerkfreigabe zugreifen.

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