Das Menü „Darstellung und Anpassung“ fasst einige Dialoge wie die Einstellungen von Taskleiste, Startmenü, Sidebar und Schriftarten zusammen. Der wohl umfangreichste Unterpunkt trägt den Titel „Anpassung“. Von hier aus können Sie Desktop-Hintergrund, Fenster-Design, Sound-Schemata und den Mauszeiger verändern sowie einen Bildschirmschoner auswählen. Viele der Dialoge sind identisch mit den XP-Pendants, die meisten Neuerungen haben mit der Aero-Oberfläche zu tun.Das Menü „Zeit, Sprache und Region“ bietet neben den aus XP bekannten Einstellungen als einzige Neuerung die Möglichkeit, zwei zusätzliche Uhren mit unterschiedlichen Zeitzonen einzurichten. Diese werden angezeigt, wenn Sie die Maus über die Uhr in der Taskleiste bewegen. „Erleichterte Bedienung“ stellt Hilfen für Menschen mit Behinderungen zur Verfügung. So gibt es eine Bildschirmlupe zum Vergrößern von Teilbereichen des Desktops, eine Bildschirmtastatur mit Mausbedienung, Sprachausgabe und die Möglichkeit, den Kontrast der Arbeitsoberfläche zu erhöhen. Komplett neu ist die Spracherkennung. Damit können Anwender Windows Vista vollständig über ein an den PC angeschlossenes Mikrofon steuern. Für das Training stellt Vista ein ausführliches Lernprogramm zur Verfügung, trotzdem stellt sich die Verwendung des Features als knifflig heraus. Während einfache Befehle noch recht flüssig ankommen und fehlerfrei ausgeführt werden, erfordert das freie Diktieren von größeren Textmengen einiges an Übung.
Durch den enormen Umfang der Systemsteuerung wird die Orientierung naturgemäß erschwert, Einsteiger verlieren leicht den Überblick. Zum Glück hat Microsoft die einzelnen Dialoge intensiv miteinander verlinkt, so dass stets mehrere Wege zum Ziel führen können. Wenn alles nichts hilft, dürfen Sie jetzt auch innerhalb der Systemsteuerung nach Schlagwörtern suchen – eine Methode, mit der man die gewünschte Funktion des Öfteren schneller findet als beim Durchstreifen der Optionsmenüs.
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