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Kazaa-Partner Altnet beschuldigt Firmen wegen Patentverletzung

13.11.2003 | 10:02 Uhr |

Altnet, Partner von Sharman Networks, den Vertreibern der Kazaa-Software, hat am Dienstag Unterlassungserklärungen an neun Unternehmen verschickt. Der Vorwurf: Die Firmen nutzen eine von Altnet patentierte Datei-Identifizierungssoftware, mit der unter anderem die Identität von Tauschbörsennutzern festgestellt werden kann. Allerdings gehe es Altnet nicht darum, illegale Aktivitäten zu unterbinden - im Gegenteil.

Altnet , Partner von Sharman Networks, den Vertreibern der Kazaa-Software hat am Dienstag Unterlassungserklärungen an neun Unternehmen verschickt. Der Vorwurf: Die Firmen nutzen eine von Altnet patentierte Datei-Identifizierungssoftware, mit der unter anderem die Identität von Tauschbörsennutzern festgestellt werden kann.

Die so genannte "Truenames"-Technik erleichtert es Tauschbörsennutzern, die Dateien zu finden, die sie wollen - allerdings haben auch diverse Marktfoschungsunternehmen und Anti-Piraterie-Firmen die Technologie genutzt, um P2P-Netzwerke mit gefälschten Dateien zu überfluten oder um Downloads zurückzuverfolgen, sagte Derek Broes, Vizepräsident bei Altnet.

Auf die Frage, ob Altnet Kazaa-Nutzer vor Klagen der Musikindustrie schützen wolle, erklärte Broes: "Altnets Ziel war immer das Bereitstellen eines legitimen Tauschsystems über P2P-Netzwerke. Das ist das Ziel - die Kommerzialisierung von Peer-to-Peer."

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