Kaufberatung

So finden Sie den perfekten Monitor

Montag den 21.07.2014 um 13:05 Uhr

von Ines Walke-Chomjakov

SAMSUNG SyncMaster S27A850D 27"
SAMSUNG SyncMaster S27A850D 27"
7 Angebote ab 547,90€ Preisentwicklung zum Produkt
Größe, Qualität und Ergonomie: Das zählt beim Kauf eines Monitors
Vergrößern Größe, Qualität und Ergonomie: Das zählt beim Kauf eines Monitors
Ob Arbeit oder Freizeit – wenn Sie lange am Rechner sitzen, starren Sie auch lange in den Monitor. Deshalb müssen Bildqualität und Ergonomie stimmen. PC-WELT gibt Tipps zum Monitor-Kauf.
Bei der Größe des Monitors sollten Sie keine Kompromisse machen. Alles, was unter 22 Zoll (56 Zentimeter) Bildschirmdiagonale liegt, ist nicht mehr zeitgemäß für angenehmes Arbeiten oder zum Spielen. Als Hintergrundbeleuchtung haben sich LEDs durchgesetzt: Sie benötigen weniger Strom als Leuchtstoffröhren und ermöglichen schmalere Bautiefen.

Die passende Auflösung

Weniger als die Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten werden Sie bei Displaygrößen ab 22 Zoll kaum mehr finden. Schärfer wird das Bild damit aber nicht: Ein 22-Zoll-Monitor mit Full-HD-Auflösung hat eine Punktedichte von 100ppi - so viel wie ein 20-Zoll-Monitor mit 1600 x 1200 Bildpunkten.

Ein Top-Monitor hat eine Bildschirmdiagonale von mindestens 27 Zoll (69 Zentimetern). Bei der Auflösung gelten als Richtwerte: 2560 x 1440 Bildpunkte bei einem Seitenverhältnis von 16:9 und 2560 x 1600 Pixel bei Geräten mit einem Bildformat von 16:10.

Schick darf der PC-Monitor durchaus sein - wie der Samsung
Syncmaster C27B750
Vergrößern Schick darf der PC-Monitor durchaus sein - wie der Samsung Syncmaster C27B750

Das Panel entscheidet über die Bildqualität

Die meisten günstigen Monitore bis 200 Euro haben ein TN-Panel (Twisted Nematic). Es ist reaktionsschnell, was Spielern entgegenkommt, hat jedoch meist Schwächen in den Blickwinkeln: Wenn Sie von der Seite oder von unten auf den Bildschirm schauen, verblassen Farben oder nimmt der Kontrast stark ab.

Ein guter Kompromiss zwischen Reaktionszeit und weiten Betrachtungswinkeln sind Monitore mit IPS-Paneln (Inplane Switching). Sie sind jedoch teurer: Ein 24-Zöller (61 Zentimeter) kann bereits auf rund 400 Euro kommen. In der Königsklasse der Panel spielen PVA (Patterned Vertical Alignment) und MVA (Multi-Domain Vertical Alignment). Hier zählt weniger die Schnelligkeit als ein guter Kontrast, weite Betrachtungswinkel und Farbtreue. Einen solchen Monitor sollten Sie sich holen, wenn Sie beruflich mit Grafiken und Videos zu tun haben. Diese Monitore kosten aber locker mehrere hundert Euro mehr als Geräte mit IPS-Paneln.

Bildwerte: Helligkeit und Kontrast

Als Richtwert für gute Helligkeit gilt 250 Candela pro Quadratmeter, für guten Kontrast ein Verhältnis von 1000:1. Beide Werte sollten sich unabhängig voneinander einstellen lassen, um das Monitorbild an unterschiedliche Lichtverhältnisse anpassen zu können. Ist 3D ein Thema für Sie benötigen Sie einen entsprechenden Schirm mit einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz.

Teure und hoch auflösende Monitore bringen zahlreiche
Anschlüsse mit - zum Beispiel USB, Displayport und DVI (von
links)
Vergrößern Teure und hoch auflösende Monitore bringen zahlreiche Anschlüsse mit - zum Beispiel USB, Displayport und DVI (von links)

Diese Ausstattung braucht ein guter Monitor

Bei den Schnittstellen ist HDMI bei Full-HD-Monitoren gesetzt. Displays mit höherer Auflösung bieten stattdessen meisten Dual-Link-DVI und/oder Displayport. Wollen Sie Ihr Smartphone oder den Tablet-PC mit dem Monitor verbinden, achten Sie auf die MHL-Schnittstelle (Mobile High Definition Link), über die sich das Mobilgerät auch aufladen lässt. Teurere Monitore bieten viele Anschlüsse: Sie decken die digitale Seite mit HDMI, DVI und Displayport ab, die analoge mit VGA.Soll das Display als Zweitfernseher dienen, sind eingebaute TV-Tuner praktisch. Über einen USB-Hub im Monitor können Sie Peripherie anstecken ohne unter den Tisch kriechen zu müssen, um den PC-Tower zu erreichen.

Das macht einen ergonomischen Monitor aus

Grundsätzlich muss ein Top-Monitor in der Höhe verstellbar sein und sollte Lautsprecher integriert haben. Idealerweise ist ein großer Monitor schwenkbar. Layouter schätzen die Möglichkeit, den Monitor vom Quer- ins Hochformat drehen zu können (Pivot-Funktion). Eine Hardwarekalibrierung sorgt dafür, dass die Farben korrekt dargestellt werden. Arbeiten Sie häufig und lange am Bildschirm, sollte das Display eine entspiegelte Oberfläche haben: Die Reflexionen des Umgebungslicht ermüden ansonsten sehr schnell die Augen.

Montag den 21.07.2014 um 13:05 Uhr

von Ines Walke-Chomjakov

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (2)
  • Hibbot 14:40 | 18.02.2014

    Zitat: copps
    Kann ich nichts mit anfangen.


    Entschuldigung Herr Porcher, aber das merkt man auch recht deutlich. :fire:

    Wie die Monitor-Größe ein zweitrangiges Merkmal sein kann, bleibt mir völlig schleierhaft. Dass Sie die Leuchtdichte so in den Vordergrund stellen ist ebenfalls erstaunlich... keines der aufgeführten Modelle kommt auf weniger als 250 cd/qm, das ist ja wohl mehr als ausreichend und dürfte den meisten Anwendern sogar deutlich zu hell sein!

    Ihre Insinuationen zum Thema "Ballerspiele" müssen, denke ich, nicht weiter kommentiert werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Herr Hibbot

    Antwort schreiben
  • copps 22:43 | 11.08.2013

    Kaufberatung Monitore

    Kann ich nichts mit anfangen.
    Sichtwinkel, Geschwindigkeit, Größe alles zweitrangig was da aufgeführt wird,
    Ein Bildschirm der nicht rchtig sonnenlichttauglich ist, ist nur die Hälfte wert.
    Was nützt mir ein 27 Zoll, wenn ich das Zimmer zum erkennen verdunkeln muß
    am hellichten Tag , oder eben nichts geschet mehr erkennen kann ?

    Sicher ist eine Ausnahme zu machen für die Ballerspielen, diejenigen lieben
    eh die Sonne und den Tag nicht, anstatt sich am Tag zu erfreuen, wird halt geballert...
    und die Einsicht kommt wahrscheinlich erst, wenn es zu spät ist
    , die Erkenntnis, dass kostbare Lebenszeit verschwendet worden ist.
    Wolfgang Porcher

    Antwort schreiben
1646050