27.11.2012, 10:05

Ines Walke-Chomjakov

Kaufratgeber

Smarte Drucker und Kombigeräte

Kaufratgeber Multifunktionsgerät: smarter Touch ©HP

Dieses Jahr soll es ein smartes Multifunktionsgerät zu Weihnachten sein. PC-WELT gibt Ihnen Tipps, damit der Einkauf ein voller Erfolg wird – egal, ob Tinten- oder Laserkombigerät.
Sie haben einen Kombidrucker, der schon einige Jahre Dienst tut. Er druckt, scannt und kopiert – manchmal sendet er ein Fax. Aber das reicht Ihnen jetzt nicht mehr aus. Zu Weihnachten soll ein brandneues Multifunktionsgerät her, das dank WLAN zusätzliche Internetdienste bietet. Mit diesen Tipps finden Sie das passende Multifunktionsgerät.

Darauf kommt es an beim Multifunktionsgerät

In alljährlicher Tradition haben die Hersteller Ende 2012 die Geräteserien aktualisiert – bei Laser- und Tinten-Multifunktionsgeräten gleichermaßen. Gleichzeitig mit den neuen Modellen gibt es auch neue Tinten- und Tonergenerationen. Das heißt für Sie: Viele der aktuellen Geräte lassen sich nur mit Originalen bestücken. Jedenfalls bis der Refillmarkt wieder nachgezogen hat.
Eine weitere Neuerung betrifft Canon: Der Hersteller aus Japan hat sich vom Prinzip einer Füllmenge bei Tintenpatronen verabschiedet. Wie bei den Mitbewerbern gibt es die aktuellen Tintenkartuschen nun in zwei Varianten – mit Standard- oder XL-Füllmenge.
Alles smart: Es ist nicht die Druck- und Scanqualiät oder die Arbeitsgeschwindigkeit. Hier gibt es zwar nach wie vor Unterschiede, den totalen Reinfall erleben Sie aber bei keinem Kaufkandidaten. Zum zentralen Merkmal bei Multifunktionsgeräten hat sich vielmehr WLAN gemausert. Die Drahtlosschnittstelle ist jetzt nicht nur in vielen günstigen Tintenkombis, sondern auch immer öfter in Laser-Multifunktionsgeräten eingebaut. Über sie lassen sich Mobilgeräte wie Tablet-PCs und Smartphones mit dem Kombigerät verbinden. Aktuelle WLAN-Kombis beherrschen Google Cloud Print sowie Apple Airprint. Gleichzeitig bieten die Druckerhersteller eigene Apps und Services, um Drucke vom Mobilgerät am Multifunktionsgerät auszudrucken.
Viel Geld müssen Sie für ein Tinten-Kombigerät mit WLAN nicht ausgeben. Nehmen Sie etwa 100 Euro in die Hand, hat Ihr neues Gerät neben WLAN auch einen Vorschaubildschirm oder eine Duplex-Einheit fürs automatische Bedrucken von Vorder- und Rückseite eines Blattes.
Bei Farblaser-Multifunktionsgeräten liegt der Einstieg bei rund 200 Euro. Dafür kann das Gerät drucken, scannen und kopieren, bringt eventuell ein Schrift-Display mit und nutzt GDI zur Druckaufbereitung. Für Gerätevarianten mit WLAN, Duplex und den Druckersprachen PCL sowie Postscript geht es preislich bei etwa 400 Euro los. Ein genauer Check der Ausstattungsmerkmale ist bares Geld wert. Denn gerade bei Farblaser-Multifunktionsgeräten ist eine fehlende Funktion wie etwa eine Duplex-Einheit entweder teuer oder gar nicht nachrüstbar.
Verbrauchskosten beachten: Unabhängig, ob Sie sich für ein Tinten- oder Lasergerät entscheiden, mit dem Kauf allein ist es bei Multifunktionsgeräten nicht getan. Die Geräte kosten im Gebrauch. Wer seine Stromrechnung in Grenzen halten will, entscheidet sich eher für ein Tintenstrahlgerät. Hier liegt der Energiebedarf schon aufgrund der Technik niedriger als beim Lasergerät. Aber auch letzteres nicht mehr der Stromfresser von ehedem – jedenfalls, wenn es sich gerade im Ruhemodus befindet. Übrigens: Ein aktiviertes WLAN kostet immer ein wenig Energie, auch wenn Sie es gerade gar nicht nutzen. So liegen die Werte im Ruhemodus stets ungefähr ein Watt über denen ohne WLAN, wie unsere Tests ergeben haben.
Abgesehen vom Strom sind die Seitenkosten immer ein Thema bei Multifunktionsgeräten. Gerade bei vermeintlichen Schnäppchen kann ein Satz Tinte oder Toner den Anschaffungspreis des Geräts sogar übertreffen. Davon sind Tintenstrahl-Multifunktionsgeräte von 60 bis 80 Euro besonders betroffen.
Das braucht der Technik-Fan
Das gewisse Etwas macht aus einem Drucker oder Multifunktionsgerät etwas Besonderes. Da wäre etwa das mobile Kombigerät, das den Außendienstmitarbeiter treu begleitet wie das HP Officejet 150 Mobil für rund 400 Euro. Interessant mag auch das A3-Kombigerät auf Tintenstrahlbasis sein, wie es Brother ab 140 Euro (UVP) im Programm hat. Ambitionierte Fotografen schwören auf Geräte mit Durchlichtscanner, mit denen sich Negative und Dias digitalisieren lassen wie etwa das Canon Pixma MG8250 für 320 Euro (UVP). Der absolute Technikfreak verzichtet aufs Kopieren und Scannen, will aber auch nichts mehr mit Papier zu tun haben. Er konzentriert sich vielmehr auf den 3D-Druck. Mit Spezialdruckern lassen sich dreidimensionale Gegenstände aus Plastik herstellen. Die Geräte sind mit Preisen ab 1000 Euro aber nicht ganz billig.
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