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Kaufratgeber: Die besten Wearables & VR-Brillen

23.12.2015 | 09:54 Uhr |

Egal ob Fitness-Tracker wie der Garmin Vivosmart oder VR-Brillen wie das Oculus Rift - darauf müssen Sie beim Kauf achten.

Der Markt an Wearables wächst stetig. Auf der einen Seite findet man Fitness-Tracker, die zu einem gesünderen Lebensstil animieren sollen. Auf der anderen Seite gibt es Smartwatches, die Sie mit Apps und Benachrichtigungen von Ihrem Smartphone oder Tablet versorgen. Und dann gibt es noch VR-Brillen für Leute, die einfach nur Spaß haben wollen.

Darauf kommt es bei Wearables an

Ob Sie einen Fitness-Tracker lieber als Armband oder als Clip an der Hose tragen, ist eine persönliche Entscheidung. Beides hat Vor- und Nachteile. Neigen Sie jedoch zur Armbandvariante, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der Tracker wasserfest ist. Die Dicke und das Material des Armbands spielen dagegen eine entscheidende Rolle beim Tragekomfort. Was die Funktionen angeht, so sind Schritt- und Entfernungszähler sowie die Schlafüberwachung mittlerweile Standardprogramm eines jeden Trackers.

Siehe auch: Test - Sechs aktuelle Fitness-Tracker im Vergleich

Extrafunktionen wie das detaillierte Erfassen von Mahlzeiten oder das Registrieren Ihrer sportlichen Aktivitäten können Sie jedoch nicht voraussetzen. Dazu ist oft eine Drittanbieter-App nötig. Empfehlenswert ist darüber hinaus ein Tracker mit Display, auf dem Sie Ihren Fortschritt ablesen können, gerne auch ausblendbar. Die Synchronisation mit dem Smartphone erfolgt per Bluetooth – und über die Cloud! Seien Sie sich also bewusst, dass Ihre privaten Daten auf den Servern der Tracker-Hersteller gespeichert werden. Was die Akkulaufzeit eines Trackers angeht, so geben Ihnen die Herstellerangaben eine erste Orientierungshilfe. Die meisten Geräte halten mit einer Akkuladung etwa fünf Tage durch. Mit weniger sollten Sie sich nicht zufriedengeben.

Bei Smartwatches ist dagegen der Funktionsumfang das entscheidende Kaufkriterium. Zwar sollen die Uhren auch angenehm zu tragen sein. Die meisten Modelle haben jedoch Armbänder zum Wechseln, so dass für jeden Geschmack etwas zu finden ist. Die Kompatibilität zu Apps ist dagegen nicht verhandelbar, und natürlich muss Ihre künftige Smartwatch auch mit Ihrem Smartphone zusammenarbeiten. So sind Uhren mit Android Wear als Betriebssystem natürlich auch kompatibel zu Android-Smartphones. Ob Ihre Smartwatch lieber ein gewohnt rundes Ziffernblatt oder ein eckiges Display haben soll, entscheiden Sie hingegen ganz nach Geschmack.

VR-Brillen sollen dem Anwender die Möglichkeit bieten, in eine virtuelle Welt einzutauchen und sich dort frei zu bewegen. Ein relativ günstiger Weg, dies zu tun, geht über eine spezielle Smartphone-Halterung, die Ihnen die 3D-Welt quasi vor Augen hält. Bekanntestes Beispiel dafür ist das Cardboard-Projekt von Google , eine sehr günstige Papphalterung mit zwei bikonvexen Plastiklinsen, durch die man auf das Display sieht. Dann noch die Cardboard-Apps installiert – und fertig ist das VR-Vergnügen. Bequemer und haltbarer als die Pappbrillen sind mit Schaumstoff gepolsterte Kunststoffmodelle ab 20 Euro.

PC-WELT-Empfehlung Wearables Garmin Vivosmart

Preis: 149 Euro (UVP)
Daten: erfasst Schritte, Entfernung, Training und Schlaf / Touchdisplay mit einblendbarer Anzeige, wasserfest / übermittelt Nachrichten und Mails vom Smartphone

Garmin Vivosmart
Vergrößern Garmin Vivosmart
© Garmin

Das braucht der Technik-Fan

Mit dem Einstieg von Healthcare-Herstellern wie Medisana , Withings und Beurer in den wachsenden Markt der Fitnesstracker bekommen die einst als Spielzeug abgestempelten Geräten eine gewisse Seriosität. Die Folge daraus sind immer mehr „medizinisch“ anmutende Funktionen wie das Ermitteln der Herzfrequenz, des Ruhepulses oder des Sauerstoffgehalts im Blut. Zudem stellen Unternehmen wie Runtastic, Fitbit und Nike den sportlichen Aspekt in den Vordergrund und verbinden ihre Tracker mit den eigenen Fitnessangeboten.

Runtastic Orbit im Test

Alternativ zu den schmalen Armbändern bieten einige Unternehmen auch Sportuhren an, die sich vor allem für Läufer eignen und über spezielle Funktionen wie GPS-Tracking, Höhenmesser und Trainingsprofile verfügen.

Eine Smartwatch ist am besten, wenn sie nicht wie eine solche aussieht. Wer also zur Spitzentechnik auch noch ein Topdesign möchte, greift zu einer Smartwatch im Uhrendesign, am besten aus Edelstahl mit Echtlederarmband. Ist dann noch ein Schmuckhersteller wie Fossil oder ein Uhrenspezialist wie Casio mit an Bord, haben Sie den Jackpot getroffen.

Wer sich bezüglich VR-Brille nicht mit einem billigen Pappgestell zufriedengeben möchte, der sollte sich für eine qualitativ hochwertigere Lösung mit Head-mounted Display wie die Oculus Rift entscheiden. Diese Geräte werden per Kabel an einen leistungsfähigen PC angeschlossen, um eine möglichst realitätsnahe Darstellung in Echtzeit mit mindestens 25 Bildern pro Sekunde zu generieren.

PC-WELT-Empfehlung Smartwatch LG G Watch Urbane

Preis: 349 Euro (UVP)
Daten: Quadcore-CPU mit 1,2 GHz / 1,3 Zoll-Oled-Display (Durchmesser) / 410-mAh-Akku / kompatibel ab Android 4.3 / Edelstahlgehäuse / Echtlederarmband / wasser- und staubfest

LG G Watch Urbane
Vergrößern LG G Watch Urbane
© LG

Übrigens: Weitere hilfreiche Kaufratgeber finden Sie bei uns zum Thema Notebooks und Tablets , Smartphones , Grafikkarten , WLAN-Router, Festplatten , Drucker und Monitore .

Video: Oculus Rift Consumer Version - Hands-on
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