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Der perfekte Bildschirm-PC

01.04.2011 | 12:00 Uhr |

Ein Notebook-Bildschirm ist Ihnen zu klein, ein PC samt Monitor zu sperrig? Die kompakte Alternative sind Bildschirm-PCs. PC-WELT hilft, den richtigen All-in-One-Rechner finden.

Eigentlich ist ein Bildschirm-PC wie ein Notebook, nur mit größerem Monitor. Wie beim mobilen PC sitzen Monitor und Rechner in einem Gehäuse – daher auch die Bezeichnung All-in-One-PC. Das ist nicht nur schöner, sondern auch platzsparender als ein normales PC-Gehäuse. Außerdem kann man abgesehen von der Stromzufuhr auf Kabel verzichten, denn Tastatur und Maus sind bei den meisten Bildschirm-PCs per Funk angebunden. Viele lassen sich außerdem sogar per Finger bedienen.
Der Bildschirm-PC muss daher nicht unbedingt im Arbeitszimmer stehen. Er lässt sich auch in Küche, Kinderzimmer oder Wohnzimmer aufstellen – und wenn es sein muss, auch schnell verstauen. Daher bietet sich ein All-in-One-PC auch als Zweitrechner neben einem Notebook oder Standard-PC an.

Darauf sollten Sie achten

Das Alles-in-Einem-Konzept birgt aber Fallen: Wie beim Notebook sind Sie auf Rechenleistung, Ausstattung und Bildschirmqualität festgelegt. Denn umbauen oder aufrüsten wie einen normalen PC können Sie einen All-in-One-Rechner nicht. Die Entscheidung für ein bestimmtes Gerät sollte daher gut überlegt sein.

 
So viel kostet ein All-in-One-PC
Je nach Ausstattung kostet ein All-in-One-PC rund 50 bis 150 Euro mehr als ein vergleichbarer PC plus Monitor. Die Preise für Bildschirm-PCs beginnen derzeit bei rund 500 Euro . Dafür bekommen Sie einen Rechner mit Atom-Prozessor und 16- oder 19-Zoll-Bildschirm. Diese günstigen All-in-Ones sind zwar leise und sparsam. Doch ihre Rechenleistung reicht höchstens für Standard-Aufgaben wie Internet-Surfen und Bürotätigkeiten. Wollen Sie Ihren PC auch für aufwändigere Aufgaben nutzen, etwa zur Bild- oder Videobearbeitung, sind diese günstigen Bildschirm-PCs nicht empfehlenswert.
 
In der Preisklasse von 500 Euro bis 700 Euro finden Sie All-in-One-PCs, die einen 20 oder 21,5 Zoll großen Bildschirm mitbringen. An Bord haben sie einen Doppelkern-Prozessor: Der kommt zwar meist aus der Einstiegsklasse, bietet
für flüssiges Arbeiten sowie Film und Foto aber ausreichend Reserven. 3D-Spiele sind auf diesen Bildschirm-PCs kaum möglich – vor allem nicht in der maximalen Auflösung, denn diese All-in-Ones arbeiten meist mit einer sparsamen, aber schwachbrüstigen Grafikeinheit, die im Prozessor oder Chipsatz sitzt.
 
Ab 700 Euro aufwärts gibt es dann Bildschirm-PCs, die Displays mit 22 Zoll und größer eingebaut haben und darauf die Full-HD-Auflösung zeigen. Ein schneller Doppelkern-Prozessor zählt ebenso wie eine Grafikkarte zur Standardausrüstung. Nach oben sind bei der Ausstattung keine Grenzen gesetzt: Quadcore-CPU, schnelle Grafikkarte, TV-Empfänger oder Blu-ray-Laufwerk sind möglich. In dieser Preisregion bekommen Sie dann auch Bildschirm-PCs mit Multitouch-Bedienung.
 
Egal, in welcher Preisklasse Sie zuschlagen wollen: Vor allem beim Bildschirm und der Rechenleistung müssen Sie genau hinschauen, damit Sie von einem All-in-One-PC nicht enttäuscht werden. Auf den nächsten Seiten erklären wir, worauf Sie achten sollten.

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