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Kaufratgeber 2016: Die besten Notebooks und Tablets

11.01.2016 | 12:00 Uhr |

Zum Jahresanfang sind Neuanschaffungen besonders günstig. Damit Sie einen klaren Kopf beim Einkaufen bewahren, empfehlen wir Ihnen die besten Notebooks und Tablets.

Viele Hardware-Hersteller senken die Preis nach dem Weihnachtskaufrausch, um wieder den Umsatz anzukurbeln. Das gilt nicht für jede Gerätekategorie: Wenn Sie aktuelle Top-Spiele in höchster Detailstufe genießen wollen, führt kein Weg um ein Notebook mit der derzeit besten GPU herum. Auch wer seine Augen mit einem Tablet mit ultrahoher Auflösung verwöhnen will, findet nur im aktuellen Angebot sein Wunschgerät.

Deshalb beleuchten wir in diesem und weiteren folgenden Ratgebern, was Ihre Wunsch-Hardware unbedingt mitbringen sollte, damit sie leistungsfähig und zukunftssicher ist: Denn am besten kaufen Sie jetzt so gut ein, dass Sie nicht in einem Jahr schon wieder Geld für ein Gerät ausgeben müssen. Natürlich finden Sie in unserem Kaufratgeber auch Empfehlungen für Technik-Fans, die neue Entwicklungen gerne als Erste ausprobieren.

Siehe auch:

Die beste Tastatur für jede Preisklasse

Die beste Maus für jede Preisklasse

Kaufempfehlung: Die besten Notebooks

Sie müssen nicht auf die neueste Hardware setzen bei mobilen Geräten. Denn auch die Vorgänger der aktuellen Notebooks und Tablets sind schnell genug und umfassend ausgestattet. Nur bei Sonderwünschen wie extrem hoher Spieleleistung oder ausnehmend elegantem und flachem Design sollten Sie zu einem aktuellen Angebot greifen.

Darauf kommt es an: Für ein ordentliches Allround-Notebook mit 15,6-Zoll-Display sollten Sie mindestens rund 400 Euro investieren. Dafür bekommen Sie einen Laptop mit einem Core i3 aus der inzwischen über zwei Jahre alten Haswell-Generation und eine Festplatte mit 500 GB oder sogar 1 TB – ausreichend Rechenleistung und Speicherplatz für Alltagsaufgaben. In den Serien Acer Aspire E5-571 , HP Pavilion 15 oder Lenovo Ideapad G50-80 finden Sie passende Konfigurationen. Günstiger sind nur Modelle mit sehr schwacher CPU aus der Atom-, Celeron- oder Pentium-Familie, die wenig Power fürs Multi-Tasking mitbringen und für aufwändigere Aufgaben sowieso. Für unter 400 Euro lohnen sich höchstens sehr mobile Netbooks mit 10,1 oder 11,6 Zoll großem Display, die sich als Zweit- oder Drittrechner gut unterwegs einsetzen lassen, um Filme zu schauen oder Texte zu schreiben.

Ab rund 600 Euro starten die Preise für Notebooks, bei denen Sie im Alltag weniger Kompromisse machen müssen: An Bord haben sie einen Core i5 aus der Broadwell-Generation, der zusammen mit 8 GB RAM selbst für aufwändigere Foto- und Videobearbeitung genügt. Außerdem dürfen Sie eine 1 TB große Festplatte sowie eine Einsteiger-GPU wie die Geforce 920M erwarten, die flüssiges Spielen bei 1366 x 768 Bildpunkten und mittleren Details ermöglicht. Wir empfehlen allerdings eher eine Konfiguration für rund 800 Euro, denn dafür bekommen Sie ein Display mit angenehm scharfer Full-HD-Auflösung, eine stärkere Grafikkarte wie die Geforce 940M sowie eine Hybrid-Festplatte (SSHD), die großen Speicherplatz und schnellen Flash-Pufferspeicher kombiniert – zum Beispiel das Acer Aspire V3-574G . Für alle Preisregionen gilt: Je genauer Sie den künftigen Einsatzzweck des Notebooks festlegen, desto besser balancieren Sie die geforderte Ausstattung nach Ihren Wünschen aus. Statt einer extra GPU und einer Terabyte-Festplatte wählen Sie dann zum selben Preis eine Konfiguration mit Core i7 statt Core i5 und 16 statt 8 GB RAM, die besser für Fotobearbeitung geeignet ist. Oder Sie haben für rund 700 Euro im Notebook mit Core i5 lieber eine kleine, schnelle SSD mit 128 GB als eine große, aber langsame Terabyte-Festplatte. Notebooks mit einem 17,3-Zoll-Display sind bei gleicher Ausstattung rund 50 bis 100 Euro teurer als die 15,6-Zoll-Modelle.

PC-WELT-Empfehlung Notebook: Lenovo Z51

Preis: rund 780 Euro
Ausstattung: CPU und RAM: Intel Core i5-5200U (2,2 GHz), 8 GB / GPU: AMD Radeon R9 M375 / Display: 15,6 Zoll mit 1920 x 1080 Pixeln

© Lenovo

Kaufempfehlung: Die besten Tablets

Tablets für rund 100 Euro erfüllen Basis-Aufgaben wie E-Mail und Surfen – viel Spaß vermitteln sie nicht, weil sie meist nur mäßig verarbeitet sind und die niedrige Display-Auflösung nur eine unscharfe Darstellung liefert. Empfehlenswerter ist die Preisklasse ab rund 200 Euro für Mini-Tablets mit 7- oder 8-Zoll-Display beziehungsweise 300 Euro für 10-Zoll-Tablets: Dann bekommen Sie wie beim 8- beziehungsweise 10-Zoll-Modell des Lenovo Yoga Tablet 2 ein helles Full-HD-Display, eine üppige Akkulaufzeit – und LTE. Die Windows-Versionen der Lenovo-Tablets ohne LTE sind rund 100 Euro teurer, bringen aber 32 statt 16 GB Speicher mit. Haben Sie es lieber schick und flach und können auf LTE und hohe Auflösung verzichten, empfiehlt sich das Samsung Galaxy Tab A mit 9,7 Zoll für rund 220 Euro.

Pixel C: Googles Super-Tablet im ersten Hands-On

Notebooks und Tablets für Technik-Fans

Spezielle Wünsche bei der Notebook-Ausstattung berücksichtigen erst Modelle ab rund 1000 Euro. Wenn Sie Spiele-Leistung auf PC-Niveau suchen, müssen Sie so viel Geld anlegen – erst dann bekommen Sie hochgetaktete Quad-Core-CPUs und Top-GPUs wie die GTX 980M samt SSD und Festplatte – etwa im MSI GT72S . Oder Sie benötigen ein leichtes, flaches und elegantes Notebook, weil Sie überwiegend unterwegs arbeiten, am besten mit mehr als 128 GB großer SSD und hoher Displayauflösung über Full HD: Dann sind auch rund 1300 Euro fällig wie beim Dell XPS 13 oder dem Apple Macbook Pro Retina 13 . Gleiches gilt für hochwertige und leichte Hybrid-Geräte, die sich als Tablet oder Notebook nutzen lassen wie das Microsoft Surface Pro 4 , weil sie einen Touchscreen und eine Tastatur zum Anstecken haben beziehungsweise sich zusammenfalten lassen.

Für Tablets beginnt das Luxussegment bei rund 400 Euro. Dafür bekommen Sie zum Beispiel das iPad Air mit 32 GB – mit weniger Speicher sollten Sie das Apple-Tablet nicht kaufen, da es sich nicht per Speicherkarte erweitern lässt. Den Nachfolger Air 2 gibt es nicht mit 32, sondern nur mit 64 GB – es kostet dann rund 550 Euro, ist aber bis auf ein etwas geringeres Gewicht und den Touch-ID-Fingerscanner nicht besser. Den und ein extrem farb- und kontraststarkes Amoled-Display hat das noch leichtere und flachere Samsung Galaxy Tab S2 , das es nur mit 32 GB Speicher gibt: Es kostet rund 460 Euro.

PC-WELT-Empfehlung Tablet: Samsung Galaxy Tab S2

Preis: rund 460 Euro
Ausstattung: Display: 9,7 Zoll mit 2048 x 1536 Pixeln / Speicher: 32 GB / Betriebssystem: Android 5 / WLAN: 11ac

© Samsung Galaxy Tab S2
Video: Die besten Gaming-Notebooks der IFA 2015
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