Kaufberatung Tablet

Android-Fans & der Sparfuchs

Freitag den 13.01.2012 um 10:39 Uhr

von Moritz Jäger

Android-Tablets: Android-Fans haben die Qual der Wahl

Im Gegensatz zum Apple-Fan haben Android-Sympathisanten die Qual der Wahl. Neben verschiedenen Software-Versionen werden die Tablet-Computer in unterschiedlichen Größen angeboten. Die gängigen Formfaktoren reichen von sieben Zoll bis hin zu 10,1 Zoll. Allerdings lassen sich die Geräte prinzipiell in zwei Geräteklassen einordnen – Flach-PCs mit Honeycomb (Android 3.0) und Geräte mit früheren Betriebssystemen (2.x).
Motorola Xoom mit Honeycomb (Android 3.0)
Vergrößern Motorola Xoom mit Honeycomb (Android 3.0)

Honeycomb alias Android 3 wurde speziell für Tablet-Computer entwickelt. Das Betriebssystem sorgt dafür, dass Apps auf Displays mit einer Bildschirmdiagonale ab sieben Zoll besser dargestellt werden. Honeycomb befindet sich beispielsweise auf Motorola Xoom oder auf dem Samsung Galaxy Tab 10.1 – dessen Verkauf durch Samsung Apple in Deutschland hat verbieten lassen (erhältlich ist das Samsung Galaxy Tab 10.1 aber durchaus; sowohl in der ursprünglichen Version 10.1 als auch in der leicht modifizierten Version 10.1N).

User können auf Android-Tablet-PCs Apps aus unterschiedlichen Quellen installieren, da Android ein offenes Betriebssystem ist. Dadurch sind sie nicht auf den offiziellen Marktplatz von Google angewiesen (dessen Verwendung als primäre Downloadquelle sich jedoch absolut empfiehlt. Denn Google entfernt Malware-verseuchte Apps nur aus dem offiziellen Android Market, nicht aber aus den Alternative-Märkten). Hardware-Hersteller haben ebenfalls mehr Freiheiten. Sie können zum einen die Oberfläche des Flach-PCs ändern und zum anderen gibt es keine strenge Hardware-Reglementierung (Google schreibt also keine bestimmten Hardware-Voraussetzungen zwingend vor).

Der Markt an Tablet-Computer mit Honeycomb und Ice Cream Sandwich (Android 4.0) wächst. Momentan gibt es nur wenige Geräte, aber dies ändert sich, da immer mehr Hersteller Tablets entdecken. Daher sollten sich Interessenten über die Entwicklung am Markt informieren.

Fazit zu Android-Tablets

Der Markt an Honeycomb- und Ice-Cream-Sandwich-Tablets wächst. Aufgrund der fehlenden Optimierung kann es zu Darstellungsproblemen von Apps auf älteren Geräten kommen, da Android hier noch in der Anfangsphase steckt.

Billig-Tablets: Der Sparfuchs setzt auf günstige Tablets

Günstige Tablet-PCs findet der Sparfuchs mitunter im Android-Lager. Viele Sieben-Zoll-Geräte kosten unter 200 Euro. Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) 2011 präsentierte ViewSonic das ViewPad 7e – das es schon für 129 Euro bei redcoon.de gibt. Der Straßenpreis für das HTC Flyer liegt bei circa 340 Euro und das Samsung Galaxy Tab 7 kostet etwa 380 Euro (Straßenpreis). Damit sind die Geräte günstiger als ein iPad, bieten allerdings auch nicht dessen Leistung beziehungsweise Hardware-Ausstattung.

Amazon Kindle Fire
Vergrößern Amazon Kindle Fire
© Amazon

In den USA hat Amazon ein Sieben-Zoll-Tablet-PC auf den Markt gebracht. Das Kindle Fire ist mit Ice Cream Sandwich ausgestattet und kostet 199 US-Dollar. Gewinn wird mit den Inhalten in Form von Apps, Büchern, Filmen und Musik erzielt. Das Tablet ist bis jetzt nur in den USA erhältlich und soll wohl bald auch in Großbritannien verkauft werden. Ab wann das Gerät hierzulande verfügbar ist, ist nicht bekannt. 

Sparfüchse nehmen bei solchen Tablet-PCs Einschränkungen bei der Auflösung oder bei den vorhandenen Apps in Kauf. Meist ist ein älteres Betriebssystem als Honeycomb installiert, allerdings haben die Hersteller eigene Android-Oberflächen integriert, um Darstellungsfehler zu vermeiden. Zudem sind die Geräte oft schlechter hardwaretechnisch ausgestattet und wiegen deutlich mehr. Auch müssen Käufer auf ein ansprechendes Design verzichten.

Fazit zu Billig-Tablets

Wer etwas recherchiert, findet zahllose Schnäppchen. Die sehr günstigen Tablet-PCs sind häufig mit älteren OS und hardwaretechnisch schlechter ausgestattet. Des Weiteren muss beim Design und den verwendeten Materialien Abstriche gemacht werden.

Freitag den 13.01.2012 um 10:39 Uhr

von Moritz Jäger

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
1281043