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So finden Sie den idealen Tintenstrahldrucker

05.09.2009 | 10:45 Uhr |

Ein Tintenstrahler druckt (fast) alles: Grafiken, Texte und Fotos. Doch Sie sollten beim Druckerkauf nicht nur auf den Gerätepreis achten. In unserem Ratgeber finden Sie die wichtigsten Tipps.

Tintenstrahldrucker fürs Büro: Hier zählt vor allem das Drucktempo
Vergrößern Tintenstrahldrucker fürs Büro: Hier zählt vor allem das Drucktempo
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Gedruckt wird überall: Steht der Tintenstrahl-Drucker zu Hause, muss er neben Texten und Bildern auch mal eine CD bedrucken. Wollen Sie ihn für geschäftliche Ausdrucke nutzen, sollte die Ausgabe kostengünstig und schnell vonstatten gehen. Das Tempo hat beim Hobbyfotografen wiederum nicht die oberste Priorität - er will möglichst hochwertige Fotos. Deshalb sollten Sie sich vor dem Kauf eines Tintenstrahldruckers darüber klar werden, wofür Sie den Drucker hauptsächlich einsetzen wollen.

Ideal für zu Hause: Tintenstrahldrucker mit Allround-Talenten
Allround-Tintenstrahldrucker sind zu Hause und am Heimarbeitsplatz besonders gut aufgehoben. Denn mit ihrer Ausstattung erfüllen sie nahezu jeden Druckwunsch: Einige bringen zum Beispiel zwei Papierfächer mit – entweder für eine zweite Ladung A4-Papier oder für spezielles Fotopapier. Ein wirksames Ausstattungsmerkmal, um Papier zu sparen, ist eine Duplexeinheit: So lassen sich Vorder- und Rückseite eines Papiers automatisch bedrucken.

Tintenstrahldrucker im Büro: Hohes Tempo ist entscheidend
Besonders im Büro wollen Sie nicht lange auf den Ausdruck warten: Hier muss der Tintenstrahldrucker vor allem schnell sein – am besten nicht nur bei Textdokumenten, sondern auch bei gemischten Dokumenten, die Grafiken, Bilder und Text enthalten.

Fotodrucker: Mit sechs Tinten zu tollen Bildern
Der Tintenstrahldrucker hat ein Talent, das anderen Druckertypen schlicht fehlt: Er ist nicht auf die vier Farben Blau, Rot, Gelb und Schwarz beschränkt. Spezielle Fotodrucker stellen dank zusätzlicher Tinten – zum Beispiel helleren Varianten von Blau und Rot – mehr Farbnuancen dar. So lassen sich beispielsweise Hauttöne sanfter und damit realistischer zu Papier bringen. Aber: Was bei Fotos von Vorteil ist, wirkt sich auf den Textdruck negativ aus. Denn verglichen mit Vierfarbdruckern fehlt es Fotodruckern bei Texten an Schwarzdeckung. Buchstaben bleiben dunkelgrau und haben oft raue Ränder. Beides macht Texte schlechter lesbar.

Folgekosten bei Tintenstrahldruckern: Strom und Tinte
Bei Tintenstrahldruckern macht der Gerätepreis nur einen Teil der Kosten aus. Sie müssen auch darauf achten, welche Folgekosten der Drucker verursacht. Zum Beispiel bei der Leistungsaufnahme: In der Praxis zählt weniger, wie viel Strom das Gerät während des Drucks zieht. Denn der Drucker verbringt mehr Zeit im Standby-Modus und wartet auf den nächsten Auftrag. Ideal sind Standby-Werte, die nicht höher als 0,5 Watt liegen.

Ein großer Kostenblock ist der Tintenverbrauch: Hier entpuppen sich gerade günstige Drucker als echte Verschwender. Bei sparsamen Druckern liegt der Seitenpreis für eine Monochrom-Seite unter 1,5 Cent. Je mehr Farben im Drucker stecken, desto teurer kommt die gedruckte Seite. Bei Allround-Druckern zahlen Sie für die Farbseite etwa 7 Cent. Die sechs Farben bei Fotodruckern schlagen mit rund 10 Cent für einen farbigen Ausdruck zu Buche.

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