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Große Flachbildschirme für Spielefans

14.07.2008 | 09:13 Uhr |

Nahezu alle Breitbild-Flachbildschirme sind heutzutage spieletauglich. Die PC-WELT sagt Ihnen, was Sie beim Kauf eines neuen Displays beachten müssen.

Günstige 22-Zoll-Flachbildschirme sind inzwischen schon für rund 200 Euro zu haben. Damit liegen sie im Preisniveau mit den 17 und 19 Zoll großen LC-Displays gleichauf. Sparen lässt sich also nichts, wenn man zu einem kleineren Modell greift. Einzig bei beengten Platzverhältnissen in der PC-Ecke kann sich die Anschaffung eines 17- oder 19-Zöllers rentieren. Die typische Auflösung der 22-Zoll-LCDs beträgt 1.680 x 1.050 Bildpunkte. Wer mehr will, fährt mit einem preiswerten 24-Zoll-TFT besser. Bereits für knapp 400 Euro sind Geräte zu haben, die Bilder mit der vollen HD-Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln auf den Schirm zaubern.

Die nächste sinnvolle Display-Klasse besteht aus Geräten mit einer 30-Zoll-Bilddiagonale. Sie unterstützen eine Darstellung von 2.560 x 1.600 Bildpunkten. Allerdings schweben diese TFTs derzeit noch in unerschwinglichen Preisregionen. Im Gegensatz zur Königsklasse verteilen die Modelle mit 26, 27 und 28 Zoll lediglich die 24-Zoll-Auflösung auf eine größere Diagonale. Deshalb empfehlen wir Ihnen, nur 22- und 24-Zoll-Monitore ins Visier zu nehmen.

Native Auflösung und Interpolation
Bauartbedingt liefern TFT-Monitore nur in ihrer nativen Auflösung die beste Bildqualität. Falls Ihre Grafikkarte in dieser Einstellung keine flüssige Bildrate zustande bringt, müssen Sie die Auflösung senken. Moderne Geräte unterstützen zwei Varianten, um niedrigere Auflösungen darzustellen: Entweder wird die kleinere Auflösung Pixel für Pixel auf den Schirm gebracht oder im Vollbildmodus visualisiert. Während Letzteres zu Bildverzerrungen führt, bleibt bei der ersten Variante die maximale Bildschärfe erhalten. Sie müssen lediglich schwarze Balken in Kauf nehmen. Alternativ können Sie das Bild durch Interpolation hochskalieren lassen.

Durch die steigenden Display-Auflösungen gewinnt immer mehr die Qualität der Interpolation an Bedeutung. Deshalb haben wir bei unseren Testkandidaten zusätzliche Auflösungen mit variierenden Seitenverhältnissen geprüft. Welches Skalierungsverfahren letztlich zum Zuge kommt, bleibt Ihnen überlassen. Das hängt aber auch vom Spiel ab. Am besten, Sie justieren die Skalierung über das Menü des Monitors. Ansonsten können Sie auch auf den Grafikkarten-Treiber zurückgreifen. Hier hat sich gezeigt, dass die Karten von Nvidia etwas zuverlässiger als die von Ati arbeiten. Diese ignorierten in einigen Fällen einfach die Treiber-Einstellungen.

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