Kaufberatung Drucker

So finden Sie den richtigen Drucker

Montag, 29.11.2010 | 14:00 von Ines Walke-Chomjakov
Ein guter Plan: Zu Weihnachten einen Drucker kriegen und die Feiertage nutzen, um ihn so richtig auszuprobieren. PC WELT zeigt Ihnen, bei welchen Multifunktionsgeräten und Laserdruckern es sich lohnt, sie unter den Weihnachtsbaum zu legen.
Egal ob für zu Hause oder das Heimbüro, der Drucker muss zum Einsatzzweck passen. Deshalb sollten Sie nicht blind zum nächstbesten Billigangebot greifen. Die vermeintlichen Schnäppchendrucker entpuppen sich im Unterhalt oft als wahre Verschwender. Für zu Hause bieten sich Tinten-Multifunktionsgeräte an. Sie beherrschen neben dem Drucken auch das Scannen und Kopieren. Ins Heimbüro passen neben den Tinten-Alleskönnern auch Laserdrucker. Deshalb stellt die PC-WELT-Kaufberatung empfehlenswerte Geräte aus den Bereichen Multifunktion, Schwarzweiß- sowie Farblaser vor.

Multifuntkionsgerät mit Allround-Charakter: Canon Pixma
MG5150
Vergrößern Multifuntkionsgerät mit Allround-Charakter: Canon Pixma MG5150

Als ausgereifter Allrounder hat sich das Canon Pixma MG5150 im Test bewährt. Das Tinten-Multifunktionsgerät kann automatisch beidseitig drucken und bietet mit zwei Papierfächern, klappbarem Vorschau-Display sowie überarbeiteter Software eine ausgewogene Ausstattung. Im Gehäuse sitzen fünf separate Patronen, die aus der aktuellsten Canon-Tintengeneration stammen. Sie liefern Ausdrucke mit leuchtenden Farben und scharfem Text. Die Seitenkosten liegen mit 4,6 Cent für das Schwarzweißblatt und 7,9 Cent für die Farbseite auf gehobenem Niveau, sind für die Preisklasse aber noch vertretbar. Canon bietet den MG5150 für 119 Euro (UVP) an.

Das Kombigerät HP Photsmart Wireless B110a ist
ePrint-fähig.
Vergrößern Das Kombigerät HP Photsmart Wireless B110a ist ePrint-fähig.

Wer ein Allround-Multifunktionsgerät mit WLAN-Modul sucht, kann sich den HP Photosmart Wireless B110a ansehen. Das Kombigerät ist nicht nur drahtlos im Heimnetz ansteuerbar, sondern beherrscht zudem ePrint. Das bedeutet, dass das HP-Modell mit einer eigenen E-Mail-Adresse ausgestattet ist. So lassen sich Druckaufträge auch von Smartphones oder Tablet-PCs aus an den Kombidrucker senden, ohne dass ein extra Gerätetreiber auf den Mobilgeräten aufgespielt sein muss. Im Druckkopf des HP Photosmart Wireless B110a stecken vier einzelne Tintentanks. Die Seitenkosten sind mit 3,5 Cent für das schwarzweiße Blatt und 7,2 Cent für die Farbseite mit dem oben genannten Canon-Modell vergleichbar. Im Preis rangiert das HP-Gerät mit 100 Euro (UVP) knapp darunter.

Ein Multifunktionsgerät mit kompakten Maßen: Brother
DCP-J125
Vergrößern Ein Multifunktionsgerät mit kompakten Maßen: Brother DCP-J125

Das Plus des Brother DCP-J125 ist sein geringer Platzbedarf. Der Druckkopf und die vier Einzelpatronen sind an unterschiedlichen Orten im Gehäuse platziert und über Leitungen verbunden. So kommt das Gerät mit einer geringen Bauhöhe aus. Der Brother DCP-J125 kommt in Frage, wenn in erster Linie Texte und Grafiken ausgegeben werden sollen. Für den Fotodruck fehlte es den Ausdrucken ein wenig an Leuchtkraft. Positiv: Das Brother-Modell trägt das Umweltzeichen "Blauer Engel". Als unverbindliche Preisempfehlung gibt der Hersteller 129 Euro an.

Ein Multifunktionsgerät mit Fax: Lexmark Interpret
S405
Vergrößern Ein Multifunktionsgerät mit Fax: Lexmark Interpret S405

Ein Multifunktionsgerät mit Fax ist das Lexmark Interpret S405 . Der Allrounder faxt mit und ohne PC. Vorlagen zieht der Interpret automatisch ein. Die vier einzelnen Tintentanks stecken in einem davon getrennten Druckkopf. Das Multifunktionsgerät hat keinen Vorschaumonitor, sondern beschränkt sich auf eine Schriftanzeige. Das unterstreicht seinen Heimbürocharakter. Allerdings meistert das Kombigerät auch den Direktdruck über Pictbridge-USB und Karteneinschübe. Für die drahtlose Ansteuerung ist ein WLAN-Modul eingebaut. Die Seitenkosten liegen bei 5,4 Cent für das schwarzweiße und 9,2 Cent für das farbige Blatt – nicht günstig. Dafür ist die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers mit 129 Euro okay.

Montag, 29.11.2010 | 14:00 von Ines Walke-Chomjakov
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