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Digitalkameras: So finden Sie das richtige Modell

03.12.2004 | 12:30 Uhr |

Digitalkamera-Hersteller versprechen ihren Kunden oft die Sterne vom Himmel herunter, wenn es darum geht, ihre Produkte zu verkaufen. Doch auf was müssen Sie tatsächlich achten?„Digitalkamera mit 6 Megapixel und 12fach-Zoom für nur 100 Euro“. Klingt gut, oder? Doch Vorsicht: Glauben Sie den toll klingenden Werten nicht. Hinterfragen Sie mit uns die Herstellerangaben. So wissen Sie beim Kamerakauf, was wirklich wichtig ist.

„Digitalkamera mit 7,0 Megapixeln“. Mit diesen Worten präsentiert Hersteller Jaytech die Jaycam i4210 dem Publikum. Was Sie jedoch erst herauslesen, wenn Sie sich die technischen Daten näher ansehen: Die 7 Megapixel sind in Wirklichkeit nur 3,2, der Rest wird interpoliert. Außerdem arbeitet die Kamera mit einem CMOS-Sensor, weshalb sich die Kamera qualitativ nicht mit den teureren 3,2-Megapixel-Kolleginnen mit CCD-Sensor messen kann (-> Punkt 4). Lassen Sie sich also nicht von hohen Megapixel-Zahlen verleiten: Eine hohe Auflösung alleine garantiert nicht automatisch gute Bilder. Beispielsweise hat die Fujifilm Finepix E500 mit ihren 4 Megapixeln in unseren Tests eine bessere Note bei der Bildqualität erzielt als die Olympus C-60 mit 6 Megapixeln. Sensor, Objektiv und Linsen müssen qualitativ hochwertig sein und perfekt abgestimmt zusammenarbeiten, nur dann macht die Kamera perfekte Bilder. Doch gerade daran hapert’s besonders bei den Billigheimern. Lassen Sie also lieber die Finger von all zu verlockenden Noname-Schnäppchen mit Mega-Auflösung, und greifen Sie lieber zu einer etwas teureren Markenkamera mit weniger Pixeln.

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