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Die richtige Speicherkarte für jeden User

30.08.2010 | 09:36 Uhr |

Wir sagen Ihnen, welche Speicher-Karte für welchen Nutzer empfehlenswert ist und was Angaben wie 400x oder 600x, ECC, SLC, MLC oder UDMA bedeuten.

Auf Speicherkarten finden Sie Angaben wie "300x" oder "600x". Diese beziehen sich auf ein Mehrfaches der Geschwindigkeit der ersten Audio CD-ROM, die 150KB/s betrug. Eine Karte mit einer Geschwindigkeit von 600x entspricht damit einer Datenübertragungsrate von 90 MB/s (600 x 150KB/s.). Die Angaben sind allerdings nur theoretische Richtwerte. Die tatsächlichen Speicherraten hängen von Faktoren wie Kameramodell oder Kartenleser-Anschluss ab. Manche Karten erreichen die volle Lesegeschwindigkeit beispielsweise nur mir speziellen, auf Karte abgestimmten Kartenlesern, die über einen FireWire-800-Anschluss verfügen. Eine gute Übersicht darüber, welche Performance verschiedene Kartentypen in unterschiedlichen Kameramodellen liefern, bietet die Webseite von Rob Galbraith .

Schnell, aber teuer: die CF-Karten der 600x-Klasse
Vergrößern Schnell, aber teuer: die CF-Karten der 600x-Klasse

Für Anwender digitaler High-End-Spiegelreflexkameras wie die Nikon D3x oder Canon EOS 1D Mark IV sind die schnellsten Karten gerade gut genug. Empfehlenswert sind zum Beispiel 600x-Modelle wie die Transcend Extreme Plus 600x oder die Sandisk Extreme Pro .

CF-Karten der 400x-Klasse bieten derzeit das beste Preis-/Leistungsverhältnis.
Vergrößern CF-Karten der 400x-Klasse bieten derzeit das beste Preis-/Leistungsverhältnis.

Die hohe Geschwindigkeit muss allerdings mit Preisen von über 100 Euro für das 16-GB-Modell erkauft werden. Ein besseres Preis-Leistungsverhältnis bietet die 400x-Klasse, zu der die Ultra 400 von Transcend und die SanDisk Extreme gehören. Mit maximal 60 MB/s Schreibgeschwindigkeit sind sie für schnelle Fotoserien und flüssige HD-Videoaufnahme ausreichend.

Für digitale Spiegelreflexkameras der Mittelklasse ist eine 300x-Karte die richtige Wahl. Die Schreibgeschwindigkeit dieser Klasse genügt allen Anforderungen der Kamera und eignet sich auch für schnelle Bildfrequenzen, die beispielsweise bei Sport-Ereignissen notwendig sind.

Digitale Spiegelreflexkameras für Einsteiger können auch problemlos mit kostengünstigen 133x-CF-Karten bestückt werden. Hobby- und Amateurfotografen können mit dieser Karte sehr gut arbeiten.

Der Error Correction Code ist ein Fehlerkorrekturverfahren. Bei der Speicherung von Daten werden zusätzliche, redundante Bits eingesetzt, mit deren Hilfe im Falle eines Speicher- oder Lesefehlers die ursprüngliche Information wiederhergestellt werden kann. Je nach zugrundeliegendem Algorithmus können 1, 2, 4 oder 8 Bytes pro 512 Byte korrigiert werden. Man spricht entsprechend von 1-, 2- 4- oder 8-Bit-ECC.

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