KMU-Server

Kaufberatung: Der richtige KMU Tower-Server

Donnerstag den 04.08.2011 um 10:01 Uhr

von Bernhard Haluschak

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© Dell
In kleinen Firmen sind Tower-Server ein probates Mittel, um eine Unternehmens-IT zu betreiben. Diese Systeme sind flexibel und stellen eine preiswerte Alternative zu komplexen IT-Infrastrukturen dar. Allerdings muss man bei der Auswahl eines Tower-Servers bestimmte Aspekte beachten.
Um eine IT in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu implementieren, muss der IT-Verantwortliche bereits im Vorfeld einige Gesichtspunkte berücksichtigen, um nicht Schiffbruch zu erleiden. In der Regel kommen dabei universell verwendbare Tower-Server zum Einsatz. Bei diesen Systemen ist der Aufstellungsort häufig problematisch. Denn oft steht kein klimatisierter Maschinenraum zur Verfügung. So müssen der lebenswichtige Server und die notwendigen Switches oft im nahen Bereich der Büros aufgestellt werden.

Darüber hinaus bildet oft ein einziger Tower-Server das Herzstück der Unternehmens-IT. Fällt dieser aus, ist ein Arbeiten nahezu unmöglich. Um eine solche Katastrophe zu vermeiden, sind oft teure Cluster -Lösungen notwendig. Doch auch Tower-Server bieten in diesem Zusammenhang ein gewisses Maß an Hochverfügbarkeit und Ausfallsicherheit - wenn man bestimmte Aspekte beim Kauf dieser Systeme berücksichtigt.

Doch nicht nur der Schutz vor einem Ausfall sind beim Betreiben eines Tower-Servers wichtig, auch Kriterien wie das Management des Servers, die Energieeffizienz, die Erweiterbarkeit und nicht zuletzt der Service und der Support sollten einen gewissen Stellenwert beim Erwerb eines Tower-Servers genießen. Worauf Sie also bei der Auswahl eines Tower-Servers achten sollten, lesen Sie in diesem Artikel unserer Schwesterpublikation tecChannel.

Rechenleistung und Erweiterbarkeit

Da ein Tower-Server in der Regel die Steuerzentrale der Unternehmens-IT bildet, sollte dieser in puncto flexibler Rechenleistung und Erweiterbarkeit mit Komponenten wie Storage, Netzwerk oder Hauptspeicher entsprechende Optionen bieten. In Bezug auf Rechenleistung ist ein System mit einer aktuellen Dual-Socket-Lösung empfehlenswert. Dabei hat man die Möglichkeit, mit einer CPU zu starten und bei Bedarf das System mit einem zusätzlichen Prozessor zu erweitern.

Zusätzlich hat man auf der Prozessorseite die Option, die Rechenleistung jederzeit und je nach Bedarf noch oben zu skalieren. Hersteller wie AMD oder Intel bieten ein umfangreiches CPU-Portfolio an Server-Prozesoren mit entsprechender Rechenleistung an. Allerdings muss man sich bereits im Vorfeld auf einen CPU-Hersteller und eine aktuelle Sockel- und Prozessortechnologie festlegen, da technologisch bedingt die Systeme nicht kompatibel zueinander sind.

Nach Expertenmeinungen von IDC und Gartner muss die IT dynamisch mit dem Unternehmen wachsen. Deshalb sollte der IT-Zuständige diesen Aspekt in Bezug auf Erweiterbarkeit des Servers berücksichtigen. Das betrifft in erster Linie das Storage-Subsystem, die Steckkarten-Slots, die Hauptspeichersockel, die Netzteile sowie die Upgrade-Fähigkeit des Mainboards auf leistungsfähigere Prozessoren. Gerade die Hauptspeichererweiterbarkeit spielt eine zentrale Rolle, wenn es um Virtualisierungstechnologien geht, da diese sehr speicherintensiv sind.

Donnerstag den 04.08.2011 um 10:01 Uhr

von Bernhard Haluschak

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (4)
  • chipchap 18:49 | 04.08.2011

    Zitat: kalweit
    ....wenn du nur ein oder zwei Systeme brauchst,

    Dafür brauche ich keinen Server ...

    Das geht mit einem Smartphone ...

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  • kalweit 18:45 | 04.08.2011

    Zitat: chipchap
    Der Rest der Welt arbeitet mit 19-Zoll-Systemen.


    ....wenn du nur ein oder zwei Systeme brauchst, kostet 19" einfach nur unnötig Geld.

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  • Silvester 18:09 | 04.08.2011

    Nicht jede Firma nutzt ein 19" System (Mittelstand).

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  • chipchap 17:46 | 04.08.2011

    Wer verzapft so was ... zu:Kaufberatung: Der richtige Tower-Server

    Wer sich einen Tower-Server zulegt, ist wohl ein echter IT-Crack.

    Der Rest der Welt arbeitet mit 19-Zoll-Systemen.

    Über den Quatsch mit internem Mainboard -RAID-Controller wurde hier schon genug geplaudert ... .
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    edit:
    Überschrift angepasst...~phoenix~[/COLOR]

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