Das Herz eines Gaming-Rechners ist die Grafikkarte. ©iStockphoto.com/pagadesign
Maximale Kantenglättung, volle Details, konstant 60 fps – mit dieser Hardware sind Ihre Lieblingsspiele, ob Shooter oder Strategie, nicht nur schön, sondern auch schnell.
Ob Battlefield 3 im Ultra-Modus oder Metro 2033 in 3D mit maximaler Kantenglättung – anspruchsvolle Gamer brauchen vor allem eines: eine starke Grafikkarte. CPU und RAM sind zwar nicht zu vernachlässigen, spielen aber nach der Grafikkarte bloß die zweite Geige. Beide zusammen haben nicht so viel Einfluss auf die Optik eines Spiels wie die Grafikkarte alleine. Egal ob PC von der Stange oder Eigenbau-Rechner - zur Billig-Grafikkarte im Wert von unter 100 Euro sollten darum selbst Puristen nicht greifen. Planen Sie mindestens 150 oder besser 200 Euro alleine für die Grafikkarte ein.
Grafikkarte: AMD oder Nvidia?
AMD-Grafikkarten sind vor allem im unteren Preissegment mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis stark vertreten. Die beliebte
Radeon HD 5770 zum Beispiel kostet derzeit um die 100 Euro und bietet Sparfüchsen in aktuellen Titeln noch genug Leistung. Sie unterstützt DirectX 11 – eine Grafikkarte ohne DirectX 11 sollten Sie nicht mehr kaufen, egal wie günstig sie ist. Wenn Sie sich nach oben etwas Luft lassen wollen, greifen Sie aber besser zur
Radeon HD 6950 oder der HD 6970. Weil die Produktnamen wenig Aufschluss über die Leistung bringen, orientieren Sie sich am besten an aktuellen Tests und Bestenlisten. AMD-Grafikkarten sind aufgrund ihrer potentiell vielen Anschlüsse für Nutzer mehrerer Monitore interessanter als die Nvidia-Konkurrenz. Wenn Sie über zwei oder gar fünf Bildschirme gleichzeitig spielen, sollten Sie auf jeden Fall zur schnellen AMD-Grafikkarte greifen. Denn mit steigender Auflösung steigt auch die Anforderung an die Grafikkarte.
Nvidia-Karten bieten im Wesentlichen zwei Vorteile. Die PhysX-Technik lagert Physik-Berechnungnen aus und zaubert so tolle Rauch- und Partikel-Effekte auf den Monitor; die Zahl der unterstützten Spiele ist aber äußerst gering. Batman Arkham Asylum und
Metro 2033 profitieren beispielsweise von PhysX. Der stärkere Trumpf ist 3D Vision, das stereoskopisches Spielen per 3D-Brille ermöglicht. Die
Konkurrenz AMD HD3D Technology steckt beim Thema „echtes 3D“ noch in den Kinderschuhen. Im Gegensatz zu PhysX ist die Palette der unterstützten Spiele bei Nvidias 3D Vision außerdem sehr groß. Nachteilig sind der gesteigerte Leistungshunger und die Extrakosten für 3D-Brille und 3D-fähigem Monitor (400 bis 500 Euro). Dem Helligkeitsverlust durch die Brille wirkt Nvidia mit der zweiten Generation
3D Vision 2 entgegen. Wer weniger als 200 Euro ausgeben möchte, greift beispielsweise zur Nvidia-Grafikkarte
Geforce GTX 560 Ti, wer mehr ausgeben kann, wählt besser die
GTX 570.
Steam
Spiele-Plattform mit tausenden von Games.
Game Booster
Die Freeware Game Booster verspricht, das letzte Quäntchen Leistung aus Ihrem Computer herauszuholen um das Spielerlebnis auch von neuen Spielen flüssig zu halten.
AMD Catalyst
Die Freeware AMD Catalyst ist ein Treiberpaket für Radeon-HD-Grafikkarten ab Radeon HD 2000.
Fraps misst die Frame-Rate und erstellt Screenshots.
3DMark Vantage
Der bekannte System-Benchmark 3DMark Vantage.
AMD Overdrive
Kitzeln Sie mehr Leistung aus Ihrem AMD-System.
aTuner
Das Tweaktool aTuner richtet sich vor allem an Gamer, die für 3D-Spiele mehr Leistung aus ihren Grafikkarten kitzeln möchten.
CheatBook DataBase 2011
Die Cheat-Enzyklopädie CheatBook DataBase enthält massig Cheats, Tipps und Tricks für zahlreiche Spiele.
Cinebench
Dieser Benchmark checkt vor allem die CPU.
CPU-Z
Die Freeware CPU-Z durchleuchtet Ihre CPU und verrät Ihnen nicht nur die Bezeichnung, sondern auch wesentliche Informationen wie Code Name, Taktrate, Stepping und Revision.
DirectX Web-Installer
Die Freeware DirectX bietet die Grundlage für hohe Graphikleistung bei Computerspielen, XBox-Spielen und weiteren funktionsreichen Multimediaanwendungen.
Furmark
Dieser Grafikkarten-Benchmark bringt Ihre GPU zum Schwitzen.
GPU-Z
Mit dem Gratis Tool GPU-Z erhalten Sie genaue Informationen zu Ihrer Grafikkarte oder Ihrem Grafikchip.
HLSW
Mit dem Gameserver-Tool HLSW finden Gamer schnell einen passenden Server für die nächste Online-Partie und können sich auch sofort mit diesem verbinden.
Noseris Game Database
Verwalten Sie Ihre Spielesammlung.
Nvidia Geforce Treiber
Die aktuelle Version des offiziellen Geforce Treibers von Nvidia.
PowerStrip
PowerStrip ist ein umfangreiches Utility für Grafikkarten und Monitore. So unterstützt sie die Shareware etwa bei der Erstellung eines eigenen Monitortreibers.
Punkbuster
Punkbuster sorgt bei dem Spiel Half-Life und seinen Modifikationen wie Counterstrike dafür, dass unfaire Spieler erkannt werden.
Raptr
Raptr ist ein Messenger-Alleskönner für Gamer, der nicht nur ICQ, MSN und Co. beim Spielen verwenden kann, sondern Spielerfolge auch mit anderen teilt.
RivaTuner
Das kostenlose Grafikkarten-Tuning-Programm ist für Grafikkarten mit Nvidia- oder ATI-Chip gedacht und überprüft die Grafikkarten und lässt einen weiten Spielraum für eigene Einstellungen.
Speedfan
Die Freeware SpeedFan liest die Spannungs- und Drehzahlwerte Ihres CPU-Lüfters. Drei Temperaturwerte (CPU, Mainboard, Netzteil) können mit SpeedFan ausgelesen werden.
TeamSpeak
Für Online-Spieler gemachte schlanke Skype-Alternative.
Xfire
Das Messenger-Programm Xfire ist besonders für den Spiele-Fan geeignet und unterstützt zahlreiche Games. So ist es auch im Vollbildmodus möglich, mit Freunden außerhalb des Spiels zu kommunizieren.
Xpadder
Xpadder simuliert mit Tastatur und Maus ein Gamepad.
3DMark 11
3DMark 11: DirectX-11-Benchmark.
ScummVM
Mit ScummVM lassen sich alte "Point-and-Click"-Klassiker auf modernen Rechnern spielen.
Monitor: Full-HD und kurze Reaktionszeiten
Mit einer starken Grafikkarte im Rechner sollten Sie sich zum Zocken einen Full-HD-Monitor gönnen mit einer üppigen Bilddiagonale ab 24 Zoll. Achten Sie auf eine niedrige Reaktionszeit von maximal 8 ms oder weniger, damit schnelle Spiele wie Shooter nicht verwischen. Weil Hersteller bei der Angabe mit praxisuntauglichen Einstellungen einen Top-Wert erzwingen können, sollten Sie sich den Bildschirm ausführlich im Laden zeigen lassen. Wenn Sie keine schnellen Szenen zu sehen bekommen und die Bildschirm-Konfiguration nicht verändern dürfen, lassen Sie’s am besten und
lesen Test-Berichte. Bei Knappheit im Geldbeutel können Sie natürlich auch Ihren alten Bildschirm weiternutzen und bei Gelegenheit nachrüsten.
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