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Der ideale Multimedia-Player

25.04.2009 | 07:21 Uhr |

Sie sind auf der Suche nach einem möglichst günstigen, digitalen Musikmacher? Es gibt sie beim Discounter schon für unter 10 Euro. Worauf zu achten ist, erfahren Sie hier.

„iPod“ ist beinahe schon zum Namen einer Gerätekategorie geworden – oft spricht man von einem iPod, obwohl ein ganz normaler MP3-Player gemeint ist. Und die Bezeichnung „MP§-Player“ ist wiederum veraltet – heute müsste es eigentlich Multimedia-Player heißen. Denn aktuelle Geräte spielen Musik nicht nur im MP3-Format ab, sondern beherrschen auch viele andere Codecs wie Flag, Ogg und Wav. Zudem besitzen die meisten mobilen Player auch ein Display, und stellen darauf Videos, Bilder und Texte dar. Die Konkurrenzprodukte können den Apple-Playern gerade im Preissegment bis 100 Euro das Wasser reichen - sie bieten oft sogar eine höhere Klangqualität. Auch gibt es eine Vielzahl von Spezialisten unter den Multimedia-Playern, die Dinge können an die Apple noch nicht einmal gedacht hat, an deren Integration nicht interessiert ist oder das lieber der iPod-Zubehörindustrie überlässt.
Auf dieser und der nächsten Seite erfahren Sie, wie ein idealer Player aussehen muss. Auf der dritten und letzten Seite dieses Ratgebers gibt es eine Art Checkliste, mit der Sie den für Sie richtigen Player ganz schnell finden. Dort steht auch, wie Sie den Kaufkandidaten prüfen, um zu erfahren, ob er sein Geld wert ist und dem Stand der Technik entspricht.

Das kann der perfekte Multimedia-Player
Natürlich ist der Speicherplatz wichtig. Er entscheidet, wie viel Musik und andere Medien Sie auf Ihrem Player speichern können. Allerdings ist die Kapazität nicht mehr das Maß aller Dinge – das liegt am Preisverfall: Heute bekommen Sie ein 4-GB-Modell für etwa 1000 Lieder schon für unter 40 Euro – das ergibt einen GB-Preis von 10 Euro. 8-GB-Modelle sind nur unwesentlich teurer, was sich positiv aufs Preis-/GB-Verhältnis auswirkt. Bei Festplatten-Playern liegt der Preis pro GB meist sogar deutlich unter 5 Euro.

Riesige Speicherausbauten haben ein neues Problem geschaffen
Man kann seine riesige Musikbibliothek in ihrer Fülle überhaupt nicht mehr überblicken und damit vollständig nutzen. Denn wer hunderte Alben verschiedener Genres auf einem winzigen Gerät hat, verliert schnell den Überblick. Meist stellt man sich dann einige Listen mit Lieblingsliedern zusammen, die Titel der restliche Sammlung geraten in Vergessenheit – dafür hätte dann eigentlich auch Modell mit viel weniger Speicherplatz gereicht. Aber dieses Problem haben die Player-Hersteller mittlerweile erkannt und gehen es auf zweierlei Art an. Einerseits wollen sie das Navigieren in der Bibliothek und das Zusammenstellen passender Playlists erleichtern. Andererseits kommen Spezialfunktionen zum Einsatz, die eine große Musiksammlung mehr oder weniger überflüssig machen.

Wie die Hersteller die durch Gigabyte-große Speicherausbauten geschaffene Unübersichtlichkeit gelöst haben und bei ihren Kunden wieder Begeisterung über den multimedialen Begleiter auslösen wollen, erfahren Sie auf der nächsten Seite dieses Ratgebers.

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