17.08.2011, 09:00

Thomas Rau

Kauf-Tipps

So finden Sie das ideale Notebook für unterwegs

Manchmal muss es mehr sein als ein Tablet und Netbook: Wenn Sie unterwegs hohe Rechenleistung für Arbeit oder Unterhaltung benötigen, kommt nur ein ultra-mobiles Notebook in Frage. PC-WELT gibt die wichtigsten Kauf-Tipps.
Die besten Notebooks für unterwegs besitzen einen 11,6 oder 13,3 Zoll großen Bildschirm und bieten auf dem größeren Display auch dank der höheren Auflösung mehr Übersicht als Tablet und Netbook. Ihre vollformatige Tastatur erlaubt produktives Arbeit, auf einem vollwertigen Betriebssystem wie Windows 7 oder MacOS X läuft jede Software problemlos, mit der Sie auch am Büro- oder Heim-PC arbeiten. Trotzdem sind diese Notebooks so kompakt, dass Sie sie auch in beengter Umgebung wie im Flugzeug oder in der Bahn nutzen können: Ein 13,3-Zoll-Notebook beispielsweise beansprucht rund 20 Prozent weniger Platz als ein Notebook mit 15,6-Zoll-Bildschirm, ein 11,6-Zoll-Notebook sogar rund 40 Prozent weniger.
Übersicht: Die schnellsten Notebooks

Auf diese Vorteile können Sie nicht verzichten, wenn Sie als Geschäftsmann oder Student kaum am Schreibtisch sitzen, sondern unterwegs arbeiten müssen. Bei der Auswahl des passenden Notebooks müssen Sie vor allem auf geringes Gewicht und lange Akkulaufzeit achten. Doch auch andere Aspekte sollten Sie nicht vernachlässigen. Das Notebook sollte ausreichende Rechenleistung bieten, einen ergonomischen Bildschirm und eine Tastatur, auf der das Schreiben locker von der Hand geht.

Tipp 1: Leicht - weniger als zwei Kilogramm
Wer das Notebook immer dabei haben muss, freut sich über jedes Gramm, das er nicht trägt. Dann können schon 14-Zoll-Notebooks wie das Samsung QX412 oder schwere 13-Zöller wie das Macbook Pro 13 mit etwas über zwei Kilogramm zu schwer werden. Notebooks, die nur zwischen 1,5 bis 1,8 Kilo wiegen wie das Lenovo Thinkpad X1, das Sony Vaio SB1 oder das Toshiba Portégé R830, erleichtern das Tagesgeschäft spürbar. Mit rund 1,3 Kilogramm noch tragbarer sind flache 13-Zoll-Notebooks wie das Apple Macbook Air 13 oder das Samsung Series 9. Die ultra-mobilen Leichtgewichte sind deren 11-Zoll-Brüder - sie wiegen mit rund einem Kilogramm sogar weniger als ein Netbook.

Tipp 2: Flach ist schön, aber nicht immer leise

Notebooks mit einem extrem flachen Gehäuse wie das Macbook Air oder das Samsung Series 9 vermitteln mehr Stil als die meisten mobilen Arbeitsmaschinen. Doch den Drang zum Status-Symbol bezahlen Sie bei vielen flachen Notebooks mit einem lauten Lüfter oder einem heißen Gehäuse. Wenn beispielsweise das Apple Macbook Air 13 unter Last steht, lärmt es mit knapp drei Sone, das Lenovo Thinkpad X1 wird unter Last unangenehm warm.
Wenn Sie daher ein flaches ultra-mobiles Notebook bevorzugen, verzichten Sie am besten auf hochmotorige Prozessoren und greifen zum Samsung Series 9 oder dem Apple Macbook Air 11 mit einem niedriger getakteten Core i5 beziehungsweise freunden sich mit einem etwas dickeren Laptop an, falls Sie bei der Rechenleistung keine Kompromisse eingehen wollen.


Tipp 3: Das Gehäuse muss was aushalten können

Ein Notebook für unterwegs muss viel aushalten: Auch wenn Sie es pfleglich behandeln und immer in der Notebooktasche verstauen, sollten Sie zu einem Gerät greifen, das ein robustes Gehäuse aus widerstandsfähigen Materialien wie Aluminium, Magnesium und Carbon verwendet, damit er nicht kaputtgeht und sofort abgegriffen aussieht. Ein Notebook-Gehäuse mit dunkler, glänzender Oberflächen sollten Sie meiden, denn darauf bleiben Fingerabdrücke meist deutlich sichtbar, so dass Sie ständig putzen und wischen müssen.

Tipp 4: Akkulaufzeit - manchmal müssen Sie nachhelfen

Eine grundlegende Entscheidung bleibt Ihnen nicht erspart, wenn Sie sich ein ultra-mobiles Notebook anschaffen wollen. Es kann entweder besonders leicht sein oder eine besonders lange Akkulaufzeit haben. Denn in die extrem leichten und dünnen Notebooks passt nur ein kleiner Akku, der meist zwischen 40 und 50 Wattstunden Kapazität besitzt. Da können die eingebauten Komponenten noch so sparsam arbeiten – mehr als sechs bis acht Stunden ohne Steckdose gibt's nicht.

Der Akkulaufzeit können Sie auf die Sprünge helfen, indem Sie einen größeren Akku oder einen Zusatzakku kaufen, der je nach Modell zwischen 100 bis 200 Euro kostet. Damit lässt sich eine Laufzeit von zehn und mehr Stunden erreichen. Ein größerer Akku macht das Notebook allerdings schwerer und dicker. Recht elegant lösen zum Beispiel HP und Sony dieses Problem. Für bestimmte Notebook-Serien bieten sie einen flachen Zusatzakku an, der sich unter das Notebook klemmen lässt. Als Alternative können Sie auch einen zweiten Akku kaufen. Wenn Sie ihn unterwegs mitnehmen, lässt sich die Laufzeit per Akkuwechsel verlängern.
Einige ultra-mobile Notebooks, zum Beispiel das Macbook Air von Apple oder das Samsung Series 9 haben allerdings einen fest eingebauten Akku, der sich nicht vom Anwender wechseln lässt - hier geht nichts mit einem größeren oder einem Zusatz-Akku.
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