Kaufberatung

Das ideale Navi

Montag, 17.12.2007 | 12:10 von Ines Walke-Chomjakov
Ein mobiles Navigationsgerät steht bei vielen ganz oben auf dem Wunschzettel. Die Auswahl reicht vom reinen Navi über den multimedialen Alleskönner bis zum luxuriösen Designobjekt. Unsere Kauftipps umfassen PNAs von 200 Euro bis über 400 Euro. Da ist für jeden Anspruch etwas dabei.
Navigon 7110_Auto
Vergrößern Navigon 7110_Auto
© 2014

Gerade bei mobilen Navigationssystemen ist die Fülle von Geräten und Modellvarianten so groß, dass es nicht einfach ist, sich einen Überblick zu verschaffen. Strikte Preisgrenzen helfen. Wir stellen interessante Geräte von 200 Euro bis über 400 Euro vor.

Navis bis 200 Euro bilden derzeit die Einstiegsklasse bei den portablen Systemen. Die Mehrheit der Geräte kommt im klassischen 4:3-Monitorformat mit einer Bilddiagonale von 3,5 Zoll und einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln. Vorteil: Die Navigationsgeräte sind handlich und verdecken wenig Sichtfeld, wenn sie im Auto montiert sind. Nachteil: Der Kartenausschnitt ist schmal und wird umso kleiner, je mehr Icons aktiviert sind. Oft liegen den Navis extra Stifte bei, die Sie zur Eingabe am Touchscreen benötigen. Der Grund: Die Funktionsflächen sind so klein, dass Sie sie mit der Fingerspitze leicht verfehlen.
In vielen Fällen sind die Einsteiger-Navis bereits voll multimediafähig. Sie bringen MP3-Player- und Video-Funktionen sowie integrierte Bildbetrachter mit. Auch das mitgelieferte Kartenmaterial beschränkt sich nur selten ausschließlich auf Deutschland. Es gibt durchaus Geräte mit umfangreichen Europakarten.
Im Lieferumfang unterscheiden sich die Navis stark: Netzteile, Taschen oder TMC-Antennen sind gerade in dieser Klasse recht häufig separat zu erwerben. Immer findet sich dagegen ein USB-Kabel, ein Saughalter für die Windschutzscheibe und ein Stromadapter für das Auto im Paket.

Navis bis 400 Euro machen die Allround-Klasse aus. Hier finden Sie alles, was derzeit bei Navigationsgeräten möglich ist – wenn auch vielleicht nicht in einem Gerät vereint. Die Mehrheit der Navis dieser Kategorie hat einen Breitbildschirm mit einer Diagonale von 4,3 Zoll und einer Auflösung von 480 x 272 Pixeln. Weit verbreitet sind außerdem zusätzliche Navigationsfunktionen wie TMC (Traffic Message Channel), das Anzeigen von Staumeldungen. Aber auch Text to Speech - die straßennamengenaue, gesprochene Führung. Sie ergänzt die Ansage: „Biegen Sie an der Kreuzung rechts ab“ zusätzlich durch den Straßennamen. Heraus kommt dann: „Biegen Sie bitte an der Kreuzung rechts in die Mustermannstraße ab“.
In dieser Klasse verbreitet ist eine Bluetooth-Schnittstelle. Sie erweitert das Navi zur Freisprechanlage – vorausgesetzt Ihr Handy bietet dieselbe Drahtlosverbindung und ist mit dem Navi kompatibel. Checken Sie unbedingt vor dem Kauf auf der Webseite des Naviherstellers, ob sich Ihr Handy mit dem gewünschten Navi-Modell versteht.

Luxusnavis kosten über 400 Euro. Sie haben etwas Spezielles, das sie von anderen Navigationsgeräten deutlich unterscheidet. Dazu zählt etwa das Design. Edler Look kostet. Außerdem bieten sie Besonderheiten wie Spurassistenten oder aufgespielte Hotel-, Restaurant- und Reiseführer. Im extremsten Fall zeigen die Geräte nicht nur diese Infos an, sondern lesen sie sogar vor. Üppig ist in der Regel auch das Kartenmaterial, das neben Europa durchaus auch die USA und Kanada umfassen kann.

Zu jeder Preisklasse finden Sie auf den nächsten Seiten interessante Kauftipps.

Eine Übersicht über alle derzeit erhältlichen Navigationsgeräte inklusive Händlerangebote finden Sie in unserer Marktübersicht.

Montag, 17.12.2007 | 12:10 von Ines Walke-Chomjakov
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
191048