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Stromsparende Business-Notebooks

06.02.2009 | 10:01 Uhr |

Business-Nutzer stellen hohe Ansprüche an ihren mobilen Rechenknecht. Besonders wichtig ist die Akku-Laufzeit: Denn nichts ist ärgerlicher, als wenn nach langer Arbeit kurz vor dem Meeting der Laptop ausgeht. Die PC-WELT stellt Ihnen deshalb die Business- und Sub-Notebooks mit der längsten Akku-Laufzeit vor.

Daran erkennen Sie ein Business-Notebook

Bevor wir uns speziell der Akku-Laufzeit von Notebooks zuwenden, wollen wir auf die besonderen Eigenschaften eingehen, die ein Business-Notebook aufweisen sollte ( Lese-Tipp: ausführlich mit diesem Thema beschäftigt sich der Artikel " Die besten Business-Notebooks ").

Notebooks im Businesseinsatz gehen oft mit sensiblen Daten an Bord auf Reisen. Daher sollten Sie bei einem Profi-Laptop auf eine robuste Verarbeitung achten. Bruchgefährdete Stellen wie Displayscharniere oder -deckel sollten aus stabilem und widerstandsfähigem Material gefertigt sein, beispielsweise aus Metall bei den Scharnieren und aus Magnesium- oder Karbon-Legierungen beim Deckel.

Meist dient das Notebook auch als Desktopersatz: Dann sollte es dafür eine passende Dockingstation geben. Am Schreibtisch schließen Sie an die Dockingstation einen externen Monitor, Maus und Tastatur sowie Peripheriegeräte wie einen Drucker an. Bei Sub-Notebooks findet sich in der Dockingstation meist auch ein Schacht für ein optisches Laufwerk. Für den Einsatz unterwegs heben Sie das Notebook dann einfach aus der Docking-Lösung und verwandeln es in einen handlichen Mobilrechner.

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zwischen Business-Notebooks und Mobilrechnern für Privatanwender ist meist die eingebaute Grafiklösung: Businessmodelle haben in der Regel einen integrierten Grafikchipsatz, während Notebooks für Privatanwender häufig mit einer Grafikkarte ausgestattet sind. Allerdings schluckt eine separate Grafikkarte auch im 2D-Betrieb viel Strom, was auf Kosten der Akkulaufzeit geht.

Das Notebook-Display eignet sich dagegen kaum mehr zur Unterscheidung: Früher verfügten Notebooks für Privatanwender oft über ein spiegelndes Breitbild-Display. Bei Business-Notebooks dominierte lange Zeit dagegen ein mattes Display im 4:3-Format. Doch das Breitbild-Format ist auch bei geschäftlich genutzten Notebooks auf dem Vormarsch: Denn es bietet zum Beispiel beim Bearbeiten von Excel-Tabellen mehr Platz und lässt sich dank der geringeren Höhe im Flugzeug meist problemlos aufklappen. Tipp: Wenn Sie ein Notebook für unterwegs suchen, wo Sie häufig unter sehr unterschiedlichen Lichtverhältnissen arbeiten, empfiehlt sich ein Mobilrechner mit mattem Display.

Der Datenschutz spielt bei einem Business-Gerät eine besondere Rolle, schließlich schlummern oft geheime Unternehmenszahlen und sensible Projektpläne auf dem Notebook. Also empfiehlt sich ein Zugangschutz beispielsweise in Form eines integrierten Fingerprintreaders oder eines Steckplatzes für eine Smart-Card. Außerdem besitzen zahlreiche Profi-Mobilrechner ein Trusted Platform Module (TPM): Im Zusammenspiel mit Sicherheits-Software oder beispielsweise der Funktion BitLocker von Windows Vista Business können Sie Ihre Daten verschlüsseln - wird das Notebook entwendet, kann der Dieb dann nichts damit anfangen.

Zum Schutz der Festplatte integrieren Business-Notebook, zum Beispiel von HP, Lenovo und Toshiba einen Bewegungssensor: Er bemerkt, wenn das Notebook heftig bewegt wird oder fällt - die Schreib-/Leise-Köpfe fahren dann in eine sichere Position, damit sie nicht über die Magnetscheiben schleifen und die Festplatte ruinieren.

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