Google Maps: Damit orientieren Sie sich in Städten und können Sie Ihre geplante Fahrroute zu Hause bequem am PC zusammenstellen. Denn Google Maps stellt via Webfrontend auch einen leistungsfähigen Routenplaner zur Verfügung. Bei der Ansicht können Sie zwischen Kartenansicht, Satellitenansicht und Geländeansicht wählen. In die Karten lässt sich ein- und auszoomen.
Für Webseiten-Besitzer interessant: Google Maps darf man in die eigene Website integrieren, Google stellt dafür eine Programmierschnittstelle zur Verfügung (siehe Seite 3) . Doch Vorsicht: Nur die API dürfen Sie juristisch korrekt in Ihre Seite einbauen, keinesfalls jedoch Screenshots von Google Maps. Das verstößt nämlich gegen das Urheberrecht an dem für Maps verwendeten Kartenmaterial. Spezialisierte Ableger von Google Maps sind Google Moon und Google Mars.
Über Google Maps finden Sie auch schnell Dienstleister vor Ort, dafür wurde das ehemalige Google Local in Maps integriert. Wenn Sie also beispielsweise "München, Pizzeria" eintippen, bekommen Sie die entsprechenden Pizzerien in Google Maps angezeigt.
Google Earth: Der Shootingstar der Google-Familie und der große Bruder von Google Maps. Anders als bei Maps müssen Sie bei Google Earth erst ein kleines Programm auf Ihren PC laden. Danach können Sie virtuell um die Erde düsen und unseren Planeten aus der Satellitenperspektive erforschen. Mit einer Vielzahl von Plugins und zusätzlichen Karteninformationen im KML-Format können Sie das in der Grundversion kostenlose Google Earth erweitern. So stellt beispielsweise das Deutsche Archäologische Institut eine Liste seiner weltweiten Projekte zum Download für Google Earth bereit. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace bietet ebenfalls Daten für Google Earth an und nutzt dabei Google Outreach. Mit Google Earth Outreach haben Non-Profit- und Wohltätigkeitsorganisationen die Möglichkeit, eigene Oberflächen für diese Dienste zu erstellen, um auf diesem Weg ihre Anliegen einem weltweiten Publikum näher zu bringen.
Aus der Google-Earth-Perspektive lassen sich mitunter herrlich kuriose oder sogar dramatische Schnappschüsse machen, beispielsweise von einem Vulkanausbruch oder von geheimen Militäranlagen.
Gegen eine Gebühr lässt sich Google Earth um zusätzliche Funktionen erweitern.
Google Transit: Liefert nach Eingabe des Start- und Endpunkts eine detaillierte Beschreibung dafür, wie die Anwender zu Fuß und mit Hilfe von Bussen oder anderer öffentlicher Verkehrsmittel ans Ziel gelangen. Dabei stützt sich Transit auf die Technik und das Kartenmaterial von Google Maps.
Google Kalender: Damit verwalten Sie online alle Ihre Termine.
Google Texte und Tabellen: Googles Angriff auf das allgegenwärtige Microsoft Office heißt Docs & Spreadsheets, zu Deutsch Texte und Tabellen. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationsprogramm stehen komplett via Internet zur Verfügung. Seit einiger Zeit können Sie Textdokumente auch offline bearbeiten und dann automatisch mit der Online-Fassung synchronisieren lassen, sobald wieder eine Internetverbindung besteht. Für Tabellen und Präsentationen steht diese Offline-Funktionen allerdings nur mit Lese-Rechten zur Verfügung.
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