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Karriere - Das sind die wichtigsten Soft Skills

09.07.2016 | 08:35 Uhr |

Wer in der Karriere weiterkommen will, braucht nicht nur Fachwissen, sondern auch die so genannten Soft Skills. Wir sagen, welche Soft Skills wirklich wichtig sind für den Job.

Bewerber, die eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten, können sich freuen, denn damit haben sie bereits eine wichtige Hürde geschafft: Sie haben offenbar fachlich überzeugt. Doch worauf kommt es nun im Vorstellungsgespräch an? Was werden die Personalverantwortlichen fragen?

Sie wollen die so genannten Lücken im Lebenslauf ausleuchten mit Fragen wie: "Ich sehe hier, dass Sie im Jahr 2005 für ein halbes Jahr keine Beschäftigung angegeben haben. Was genau haben Sie da gemacht?" Gut, da kann man sich Erklärungen zurechtlegen (Bewerbungsphase, schwerwiegende Familiensituation oder Weltreise). Auch Fragen wie "Wo sehen Sie ihre größte Schwäche?" kann man so beantworten, dass die Antwort positiv auf einen zurückfällt ("Ich gehe nicht gern dreimal, daher versuche ich, alles so effizient zu stapeln/organisieren, dass ich nur einmal gehen muss.").

Soft Skills - was ist das?

Worauf sich jeder Bewerber jedoch einstellen sollte, ist die Tatsache, dass im Vorstellungsgespräch vor allem die so genannten Soft Skills geprüft werden. Soft Skills - die "weichen Fähigkeiten" - wurden früher "soziale Kompetenz" genannt. Hinter diesen Begriffen verbirgt sich das Potenzial einer Person, mit Menschen und deren Handlungsweisen, aber auch gut mit sich selbst umzugehen. In Personalgesprächen können Bewerber heute nur bestehen, wenn sie über ihre eigen emotionalen Fähigkeiten nachdenken und sich ihrer Stärken und Schwächen bewusst sind.

Wer sich näher mit dem Thema Soft Skills beschäftigen und auf Vorstellungsgespräche vorbereiten möchte, dem sei das Buch "Soft Skills" von Gabriele Peters-Kühlinger und Friedel John ans Herz gelegt. Das im handlichen "Taschenguide"-Format bei Haufe erschienene Buch (6,90 Euro; ISBN 978-3-448-09234-9) klärt in anschaulichen Beispielen auf, was Soft Skills sind, was sie bringen und welche Soft Skills bei Personalern zählen. Anhand von Selbsttest und Checklisten erfahren Sie, wie Sie die wichtigsten Soft Skills erkennen und verbessern.

Diese Soft Skills zählen

In Vorbereitung auf das Buch haben die Autoren zirka 100 Personalverantwortliche gefragt, welche Soft Skills sie als am wichtigsten ansehen. Die wichtigsten werden in dem Buch näher vorgestellt und erläutert. Eine Kurzübersicht präsentieren wir hier:

1. Kommunikative Kompetenz

Ihre Kommunikationsfähigkeit hilft Ihnen, Konsenz herzustellen und Verständnis für Ihre Ziele und Wünsche zu erzeugen.

2. Selbstbewusstsein

Selbstbewusst bedeutet unter anderem, sich selbst bewusst wahrzunehmen, die eigenen Stärken und Schwächen zu kennen.

3. Einfühlungsvermögen

Wer empathisch ist, kann andere leichter von seiner Sache überzeugen.

4. Teamfähigkeit

In jeder Stellenanzeige ist Teamfähigkeit gefordert. Teamfähig zu sein bedeutet unter anderem, seine Rolle im Team zu erkennen und sich entsprechend der an diese geknüpften Erwartungen zu verhalten.

5. Kritikfähigkeit

Offen für konstruktive Kritik durch Kollegen sein. Und sich nicht gleich in dem Schmollwinkel zurückziehen.

6. Analytische Kompetenz

Wenn Sie Ihre analytischen Fähigkeiten trainieren, sind Sie in der Lage, Situationen rasch zu erfassen und entsprechend schnell zu reagieren.

7. Vertrauenswürdigkeit

Vertrauen ist die Erwartung, sich in kritischen Situationen auf den anderen verlassen zu können.

8. Selbstdisziplin/Selbstbeherrschung

Wer sich nicht selbst beherrscht, bleibt immer Knecht. Nur wer sich selbst im Griff hat, kann andere überzeugen.

9. Neugierde

Neugierde ist die Voraussetzung für Kreativität.

10. Konfliktfähigkeit

Nur wenn Sie andere Auffassungen akzeptieren können und sich offen mit Ihren Mitmenschen auseinander setzen, leben Sie ein selbstbestimmtes Leben.

11. Durchsetzungsvermögen

Sich angemessen durchzusetzen bedeutet zu überzeugen, statt zu überreden - oder zu zwingen. Überzeugt folgen Ihnen andere gern auf Ihrem Weg.

Der Artikel stammt von unserer Schwesterpublikation Computerwoche .

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