Karmic Koala
Ubuntu Linux 9.10 steht zum Download bereit
Beispielsweise kam es nach dem Update auf das im April 2009 veröffentliche Ubuntu 9.04 bei vielen Rechnern mit Intel-Grafikchipsatz zum Einfrieren der Gnome-Oberfläche beziehungsweise zu einem automatischen Neustart von Gnome. Der Anwender fand sich dann plötzlich vor dem Login-Startbildschirm von Gnome wieder. Nachdem man sich neu angemeldet hatte, waren alle zuvor geöffneten Anwendungen gerschlossen, alle nicht gespeicherten Daten verloren (Firefox konnte allerdings die geöffneten Tabs in der Regel wiederherstellen). Ein weiteres Beispiel: Bei einem noch älteren Ubuntu-Update konnte Ubuntu nach dem Update keine Audio-Dateien mehr abspielen.
Schicke Ubuntu-Variante mit eigenen Konfigurationstools. 512 MB RAM sollten für flüssiges Arbeiten vorhanden sein.
Ein Profi-Werkzeug für Forensikexperten.
Das Linux-System aus Frankreich. Es gilt als besonders einsteigerfreundlich. Ursprünglich wurde Mandriva unter dem Namen Mandrake von Mandrakesoft entwickelt. Als sich Mandrakesoft mit Conectiva zusammenschloss, entstand Mandriva. Technisch stammt es von Red Hat ab von dem es auch den Paketmanager RPM geerbet hat.
Wann allerdings die erste Version von MeeGo kommt und welche Geräte das neue Linux einsetzen, ist noch nicht bekannt.
Das Programm unterstützt unter anderem DHCP, PPPoE oder PPTP und eine beliebige Anzahl Netzwerkkarten, sowie Wireless-LAN.
Hinweis: Derzeit ist der Download nicht auf der Projektseite verfügbar. Sie können den Download aber mit Hilfe von Suchmaschinen finden.
OLPC XO-1 ist ein auf Fedora basierendes Linux-System für den One Laptop per Child-PC (OLPC). Der spektakulär als 100-Dollar-PC angepriesene One Laptop per Child ist aber längst von dem Erfolg der Netbooks überrollt worden und dürfte nie eine ernsthafte Rolle spielen.
Eine Ubuntu-Variante, die für den Empfang von Fernsehen und Radio via Internet-Stream auf dem PC optimiert ist.
Mit dieser Linux-Distributionen lernen Sie Schwachstellen in einem System aufzuspüren und anschließend zu schließen. Dafür besitzt diese Linux-Distribution viele Sicherheitstestinstrumente. Wenn Sie die bewusst in diese Linux-Distribution gepackten Schwachstellen ausnutzen, lernen Sie viel über Hackertechniken. Gewisse Programmierkenntnisse sollten aber vorhanden sein. Technisch basiert Damn Vulnerable Linux auf Backtrack 2 – einem Klassiker unter den Sicherheits-Linuxsystemen. DVL darf nicht im Produktiveinsatz verwendet werden, weil es bewusst eingebaute Sicherheitslücken enthält.
Mit Andlinux können Sie Linux-Programme direkt unter Windows starten. In dessen Kern steckt ein Ubuntusystem, das sich komplett in ein Windows-OS integriert. Andlinux gibt es als schlanke Xfce und als KDE-Variante, die beide via Klick auf die EXE-Datei unter Windows installiert werden. Anschließend starten Sie Andlinux über „Start, Programme, Andlinux".
Sehr ressourcenschonend und damit auch für antike Rechner geeignet. antiX Linux beansprucht 400 MB auf der Festplatte und basiert auf MEPIS Linux. 128 MB RAM sollte vorhanden sein. antiX kann auch von CD gestartet werden. Als Fenster-Manager ist Fluxbox vorhanden, Für Web-Surfer steht der Iceweasel-Browser bereit, Debians Version des Firefox-Browsers. Texte schreiben antiX-Nutzer mit Abiword, Geany oder Leafpad. Zudem enthält das Paket die Tabellenkalkulation Gnumeric, die Bildbearbeitungssoftware mtPaint sowie die Media-Player Mplayer und Xine. Für Programmierer ist Python betriebsbereit installiert.
AppArmor wiederum ist Novells Alternative zu SELinux. Dabei handelt es sich um die ursprüngliche Sicherheitslösung Subdomain, die Novell aufkaufte und unter anderem in Opensuse integrierte.
Das Community Enterprise Operating System basiert auf Red Hat Enterprise Linux (RHEL) von Red Hat wird aber von der Community entwickelt.
Sehr schlankes System für USB-Sticks und alte Rechner sowie als virtuelles System. Damn Small Linux (DSL) baut auf Knoppix auf. Das Boot-Image verlangt nach 50 MB Speicherplatz, für den Betrieb sind 128 MB RAM erforderlich. Als http-Server steht der Monkey HTTP Daemon zur Verfügung, für FTP-Downloads gibt es den BetaFTP-Server. Zur weiteren Ausstattung gehören eine Bürosuite, ein Datei-Manager sowie ein Dateibetrachter für Windows-Dokumente und PDF-Files. Als Mediaplayer tut XMMS seinen Dienst.
Der Veteran unter den Linux-Distribution und immer noch erste Wahl für ein professionelles Serversystem. Neue Versionen von Debian erscheinen nur in relativ großen Abständen, zum Vorgänger Debian 4.0 (Etch) vergingen beispielsweise fast 22 Monate. Das aktuelle Debian trägt die Nummer 5.0 und den Codename Lenny. Als grafische Oberfläche kommt Debian standardmäßig mit Gnome. Debian GNU/Linux unterstützt zahlreiche Rechnerarchitekturen: Sun Sparc, HP Alpha und Risc, IBM PowerPC und S/390, Intel IA-32 und IA-64, Mips, ARM sowie AMD64 und Intel EM64T sowie die Orion-Plattform von Marvell, die in vielen Netzwerkspeichern verwendet wird. Unterstützte Speichergeräte sind beispielsweise die QNAP Turbo Station, HP Media Vault mv2120 und Buffalo Kurobox Pro. Die Installation von Debian 5.x ist im Vergleich zur Vorgängerversion deutlich vereinfacht worden – der grafische Installationsroutine sei Dank. Auch als Live-System zum gefahrlosen Testen ist Debian mittlerweile erhältlich. Debian GNU/Linux umfasst ausschließlich freie Software. Wer zum ersten Mal Debian installiert, sucht selbst Firefox und Thunderbird vergeblich, zumindest auf dem ersten Blick. Denn aufgrund von Namensstreitigkeiten heißt der Mozilla-Browser Iceweasel und der Mailclient Icedove.
Als Paketmanager kommen dpkg und deb zum Einsatz, für die es mit apt, aptitude und synaptic bequeme Frontends gibt.
Devil-Linux läuft komplett von CD-ROM oder SSD. Die Konfigurationsdaten können auf eine Diskette oder auf einen USB-Stick gespeichert werden. Der Zweck von Devil-Linux: Eine Firewall beziehungsweise einen Router aufsetzen. Devil-Linux wird also typischerweise auf einen separaten Rechner-(Oldie) verwendet, der dem eigentlichen PC oder dem eigenen LAN vorgeschaltet ist. Aber auch ein Server lässt sich mit Devil-Linux umsetzen.
Für Netbooks angepasstes Ubuntusystem.
Fedora ist die Community-basierte Variante von Red Hat Linux. Vom US-Unternehmen Red Hat selbst kommt heute nur noch die für den professionellen Einsatz gedachten Linux-Systeme wie Red Hat Enterprise Linux, die Trennung ist hier also ähnlich wie bei Opensuse/Novell Suse. Red Hat und Fedora arbeiten bei der Weiterentwicklung aber eng zusammen.
Von Red Hat stammt auch der unter Linux weit verbreitete RPM Package Manager alias Red Hat Paket Manager, mit dem oft Software für Linux bereit gestellt wird. Auch Opensuse, PCLInuxOS, CentOS und Mandriva benutzen RPM (wobei unter Opensuse die Paketverwaltung meist über das grafische Frontend YAST erfolgt), Debian dagegen setzt auf dpkg und deb.
Unter dem Namen fluxflux-sl/lin2go-lts soll ein Nachfolger für das nicht mehr weiter entwickelte Fluxflux-eee erscheinen. Dabei soll es sich um ein fest installierbares Linux-System und um ein Live-System handeln. Technisch soll Fluxflux-eee auf Slackware basieren.
Hierbei handelt es sich Unix-artige Betriebssysteme, die über einen eigenen von Linux unabhängigen Entwicklungszweig verfügen. Die Berkeley Software Distribution (BSD) entstand in den 1970er Jahren an der Universität von Berkeley als Weiterentwicklung von Unix. Prominenter Zögling: MacOS X basiert auf BSD. Diverse Prozessorplattformen werden unterstützt. Alle gängigen Linux-Programme und Oberflächen (wie Gnome) laufen auch unter FreeBSD/BSD. Das signifikante Markenzeichen von FreeBSD ist das rote Teufelchen.
Diese Linux-Distribution richtet sich an Anwender, die ihr Linux möglichst individuell einrichten wollen. Dafür steht Gentoo in erster Linie in noch nicht kompilierten Paketen bereit, die dann erst auf dem Zielsystem übersetzt und so optimal an dieses angepasst werden. Durch die Bank sind manuelle Eingriffe bei der Installation und Konfiguration erforderlich. Dafür sind zwangsläufig gründliche Fachkenntnisse von Linux nötig, für Einsteiger ist Gentoo also die falsche Wahl. Dagegen Ideal für Tüftler und wissbegierige Techniker.
Diese Linux-Variante wird immer wieder fälschlich als Google-Linux bezeichnet. Der Grund: Es sind vom Start weg einige Links zu Google-Anwendungen wie Googlemail und Google Docs vorhanden und somit eng mit der Nutzung vieler Internetdienste verknüpft. Trotzdem stammt gOS nicht von Google, sondern von dem US-Unternehmen gOS LLC/Everex. gOS war unter anderem auf den Linux-PCs installiert, die die US-Kette Wal Mart äußerst preiswert verkauft hat. Technisch basiert gOS auf Ubuntu.
Ein Notfallsystem um auf ein defektes Betriebssystem zugreifen zu können. GParted Live basiert auf Debian Linux und ist eine Ablaufumgebung für GParted, also für den Gnu Partition Editor, mit dem Sie Partitionen verlustfrei vergrößern und verkleinern können. Die Software unterstützt die File-Systeme FAT, FAT 32, NTFS, ext2, ext3 sowie einige andere. GParted Live besitzt nur wenige Anwendungen, als Editor dienen die Klassiker Vim oder Nano. Als Fenster-Manager kommt ein reduziertes Fluxbox zum Einsatz. Das ISO-Image ist 94 MB groß.
Ein PCLinuxOS-Remix, der sich besonders als multimediales Desktop-System empfiehlt.
Grml ist ein Live-System auf Knoppix/Debian-Basis für Administratoren. Der lautmalerische Titel dieser Profi-Linux-Distribution bringt zum Ausdruck, was Grml vermeiden helfen soll: Ein ärgerliches Grummeln des Admins. Dafür hat es unzählige Profi-Tools mit an Bord, mit denen der Linux-Administrator Schwachstellen und Probleme, beispielsweise im Netzwerk aufspüren soll. Standardmäßig laufen verschiedene Shells und mehrere Systemmonitore.
IPFire ist eine kostenlose auf Linux basierende Firewall, mit der Sie Ihr Heim-Netzwerk absichern können. Die Filterregeln lassen sich differenziert einstellen. IPFire unterstützt OpenSSL, OpenSSH, Apache, Squid, Snort, collectd, ntfs-3g, Openswan, Updatexlrator, iptables und l7protocols und S.M.A.R.T (Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology) zur Überwachung der Festplatten. Mit einer passenden WLAN-Karte soll IPFire als Access-Point für WLAN-Clients dienen können. Sie können IPFire als separate Firewall problemlos auf einem Rechner-Oldie aufsetzen, den Sie ungenutzt herumstehen haben. Als CPU-Leistung reichen nämlich 500 Megahertz. Festplattenspeicher sollte abhängig von der Anzahl der Addons bis zu zwei Gigabyte vorhanden sein. Beim Arbeitsspeicher empfehlen die Macher 256 MB.Alternativen zu IPFire sind übrigens Monowall und sowie .
Diese drei Distributionen nehmen besonders (Klein)-Kinder, Schüler und Studenten als Zielgruppe ins Visier. Alle drei lassen sich durchwegs als Live-Systeme nutzen, können aber auch installiert werden. Typisch für diese Education-Linux-Systeme ist spezielle Lernsoftware wie Gcompris.JUXlala ist eine Linux-Distribution für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter. Das wird schon beim ersten Blick auf den Desktop klar: Statt Gnome oder KDE begrüßt den Nachwuchs eine bunte, kindgerechte Bilderlandschaft mit Pinguinen, einer Maus, einer Sonne (die allerdings nur mit den Augen rollt), einem Haus, einem Baum und einer Zahnradmaschine.Lerntux ist deutlich breiter aufgestellt als Juxlala: Mit diesem Linux-Live-System können sich nicht nur kleine Kinder beschäftigen, sondern auch Schüler und sogar Studenten. Denn neben kindgerechten Geschicklichkeitsspielen und Buchstaben- sowie Zahlenübungen enthält Lerntux auch Geometrie-Übungen und beispielsweise einen umfangreichen Lateintrainer.Die Linux-Distribution Edubuntu ist eine Variante des bekannten Ubuntu, die um zahlreiche Lernprogramme wie TuxPaint, TuxMath, TuxTyping und Gcompris erweitert wurde. Edubuntu wird immer nahezu zeitgleich mit Ubuntu aktualisiert, es erscheinen also neue Releases im Frühjahr und im Herbst.


