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Kampf gegen Spam: Microsoft macht Chaträume dicht

24.09.2003 | 09:40 Uhr |

Microsoft greift im Kampf gegen Spam und Adressensammler im Internet durch: Im Zuge dieser Maßnahmen wird MSN den Chat Service in den Märkten EMEA (Europa, mittlerer Osten und Afrika), Asien und Lateinamerika schließen.

Microsoft greift im Kampf gegen Spam und Adressensammler im Internet durch: Im Zuge dieser Maßnahmen wird MSN den Chat Service in den Märkten EMEA (Europa, mittlerer Osten und Afrika), Asien und Lateinamerika schließen.

Unmoderierte Chats werden lediglich noch als Abonnement-Service angeboten - in den USA, Kanada und Japan. Greifen sollen die Maßnahmen ab dem 14. Oktober. Neben einem verbesserten Schutz der Nutzer vor unerwünschten Infos wollen die Redmonder Jugendliche vor "unangemessener Online-Kommunikation" schützen.

Judy Gibbons, Corporate Vice President MSN International, erklärte: "Wir haben diese Änderungen vollzogen, weil Online Chat Services zunehmend missbraucht werden. Diese Veränderungen werden die MSN Nutzer besser vor Spam und unangemessener Kommunikation schützen."

Microsoft betrachtet die heutige Initiative als die "letzte in einer Serie von Maßnahmen" im Kampf gegen den Missbrauch des Internets. Hintergrund: Im Frühjahr 2003 hatte Microsoft zusammen mit Yahoo und AOL eine weltweite Initiative angekündigt, um koordiniert gegen Spam vorzugehen.

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