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Kampf den Spammern: AOL greift in die Technikkiste

16.04.2003 | 13:10 Uhr |

Im Kampf gegen Spammer hat America Online nicht nur die juristische Keule ausgepackt, der Griff in die Technikkiste soll sein übriges tun.

Im Kampf gegen Spammer hat America Online nicht nur die juristische Keule ausgepackt (wir berichteten), der Griff in die Technikkiste soll sein übriges tun.

Wie ein Unternehmenssprecher jetzt bestätigte, hat der Internet Service Provider Ende März damit begonnen, Mail-Server gezielt zu blockieren. Das Unternehmen arbeitet dazu hauptsächlich mit den Breitband-Anbietern AT&T Comcast und Time Warner Cable's Road Runner zusammen, so der AOL-Sprecher Nicholas Graham.

Darüber hinaus wird die Kooperation mit anderen Breitband-Anbietern, wie SBC Communications and British Telecommunications Openworld, angestrebt. Zum Teil kommen Anbieter aber auch aus eigenen Stücken zu AOL und helfen dabei, Blöcke von dynamisch vergebenen IP-Adressen, die von Spammern verwendet werden, zu identifizieren und zu blockieren.

Erste Erfolge gibt es laut Graham bereits. Seit der Zusammenarbeit mit Comcast and Road Runner sei die Anzahl der von dort versandten Spams "drastisch" eingebrochen.

Klagelawine von AOL gegen Spammer (PC-WELT Online, 15.04.2003)

Adress-Daten veröffentlicht: Spam-Versender verliert vor Gericht (PC-WELT Online, 15.04.2003)

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