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Judith Rakers im PC-WELT-Interview auf der IFA 2014

09.09.2014 | 10:05 Uhr |

"Mein Traum wäre...": Wir haben mit Judith Rakers auf der IFA in Berlin ein Interview geführt. Bei der Frage zum Smart Home äußerte sie einen Traum, den sicherlich viele von uns mit ihr teilen.

Der Verlag der PC-WELT produziert auf der IFA auch die Messezeitung IFA Heute. Im Rahmen dieser Aufgaben hatten wir auch Gelegenheit mit der bekannten Journalistin, Moderatorin und Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers ein Interview rund um die Highlights auf der IFA zu führen. Das Ergebnis wollen wir unseren PC-WELT.de-Lesern natürlich nicht vorenthalten.

PC-WELT: Von dem, was hier auf der IFA gezeigt wird: Was fasziniert Sie am meisten?

Judith Rakers: Die Beacon-Technologie (die Sie auf der TecWatch auf der IFA finden) f ür die Indoor-Lokalisierung finde ich faszinierend. Zum Beispiel zur Orientierung in einer Einkaufspassage, damit ich schneller den Shop finde, der die Dinge  hat, die ich kaufen möchte. Oder eine App, die mich in einem Flughafen pünktlich zu meinem Gate lotst, vor allem wenn dieses sich kürzlich geändert hat. Und dabei sogar auf die Lounge hinweist, weil dort gerade ein Kollege sitzt. Generell all diese Dinge, die die Orientierung und Kommunikation erleichtern. Bei mir überwiegt ohnehin mehr die Lust auf Technik, als die Angst vor der Technik. Klar muss dabei sichergestellt werden, dass meine persönlichen Informationen nicht ohne weiteres weitergegeben werden.

PC-WELT: Immer mehr Hersteller bringen Staubsauger-Roboter auf den Markt. Haben Sie einen solchen bereits im Einsatz oder bevorzugen Sie den klassischen Staubsauger?

Judith Rakers:  Ich besitze einen dieser “illegalen“ Staubsauger mit mehr als 1600 Watt (lacht). Und exakt das Modell, das in den Berichten kürzlich oft gezeigt wurde, wenn es um dieses Verbot ging. Ich habe zwei Katzen und müsste ausprobieren, wie die auf einen Saugroboter reagieren. Vielleicht hätten die sogar Spaß daran – SAUGROBOTER-Surfen ist ja gerade der Hit bei YouTube-Katzenfilmen. Derzeit saugen wir noch selber.

PC-WELT: Was halten Sie von den Entwicklungen im Bereich "Smart Home"?

Judith Rakers: Das finde ich toll, wenn man heimkommt und dann von einem Smartphone oder Tablet etwa das Licht verändern, die Fenster öffnen oder die Waschmaschine starten kann. Ich habe beim Fernsehen ohnehin immer ein Tablet als Second Screen in den Händen. Fasziniert bin ich auch von diesem Backofen, der auf der IFA gezeigt wird, der sich über eine App steuern lässt und sogar Einkaufslisten für Rezepte erstellt. Mein Traum wäre es, dass die für ein Rezept benötigten Zutaten automatisch gekauft und an meine Haustür geliefert werden. Und noch schöner wäre es, wenn ich irgendwann das gelieferte Paket mit den Zutaten einfach nur in den Backofen schieben müsste und dann käme am Ende das fertige Essen heraus. Großartig wäre das! Ich kann nämlich nicht kochen

PC-WELT: Ein weiterer Trend sind Wearables - von der smarten Uhr bis hin zum vibrierenden Ring. Würden Sie hier zugreifen?

Judith Rakers:  Ich finde die Fitnessarmbänder ganz interessant und auch Apps, mit denen man die Ernährung überwachen kann. Für die Überwachung meines Schlafes wäre es allerdings nicht geeignet, weil ich zu so unterschiedlichen Schichten für das Fernsehen arbeite, das es da wahrscheinlich einen Systemabsturz geben würde (lacht). Die Smartwatches finde ich derzeit vom Design her ehrlich gesagt auch noch nicht überzeugend.

PC-WELT: UltraHD und jetzt sogar 8K-Fernseher: Wie beeinflusst diese Entwicklung die Arbeit einer Moderatorin, die häufig im Fernsehen zu sehen ist?

Judith Rakers: Durch HD-Fernsehen ist jede Pore und Falte zu sehen, wobei ich es nicht schlimm finde, wenn man sie hat. Vor allem unsere Maskenbildner mussten sich aber umstellen und neue Makeups einsetzen, die nicht mehr zu dick aufgetragen werden müssen. Bei der Arbeit im Studio selbst hat sich für uns aber nicht viel verändert.

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