10.11.2013, 09:44

JR Raphael

Social Media

Die richtige Facebook-Netiquette

Regel 6: Jetzt bloß nicht größenwahnsinnig werden...
"Oh mein Gott! Hast du schon gehört, dass mir nur noch 4 Follower fehlen, bis ich endlich 400 erreicht habe?!?" Großartig, aber seien wir mal ehrlich: Niemanden schert es auch nur einen Kehricht, wie viele Follower Sie haben oder wie viele Ihnen noch bis zur bahnbrechenden, nie dagewesenen Anzahl an Followern fehlen. Quantität ist eben nicht alles. Wenn Sie ständig damit prahlen, wie viele Freunde Sie auf Facebook haben oder sogar eine Software benutzen, um diese Zahl künstlich in die Höhe zu treiben, hinterlassen Sie garantiert einen bleibenden Eindruck: Nämlich den, dass Sie damit versuchen, gewissen andere "Defizite" zu kompensieren.

Regel 7: Spielen Sie nicht den Social-Media-Experten!

Die Geburt von Twitter hat einen neuen Typ von Quälgeistern auf den Plan gerufen: Die selbst ernannten Social-Media-Experten – auch bekannt als "Der Typ, der seinen echten Job vor ein paar Monaten verloren hat". Markenzeichen dieses Typus sind unter anderem das Zuspammen von Leuten über die eigenen, überragenden Fähigkeiten im Sozialen Marketing, die Benutzung von Sozialen Netzwerken um über die Effektive Nutzung Sozialer Netzwerke zu diskutieren und das Provozieren von unerwünschten Diskussionen durch klischeebehaftete Fragen. Weitere eindeutige Zeichen sind der übermäßiger Gebrauch nervtötender Social-Media-Sprache und das Setzen eines Hashtags vor jedem getweeteten Wort.

Regel 8: Finger weg von Autopiloten!

Das einzige, was schlimmer ist, als andere Leute in Sozialen Netzwerken auf den Wecker zu gehen, ist, ein automatisches System einzurichten, um anderen Leuten in Sozialen Netzwerken auf den Wecker zu gehen. Denn nur, weil Sie Ihren Account in einen Bot verwandeln können, sollten Sie das nicht auch automatisch tun. Einer der nervigsten Bots in dieser Hinsicht ist derjenige, der Updates automatisch in mehreren Netzwerken cross-postet. Klar, in 27 verschiedenen Netzwerken gleichzeitig aktiv zu sein, ist ein echter Zeitfresser – aber wird es denn in irgendeiner Weise besser, 25 davon auf Autopilot umzustellen und dann das sinkende Schiff zu verlassen?
Ihre unbewachten Retweets stechen schließlich aus der Masse heraus, wie ein entzündeter "Gefällt mir"-Daumen auf Facebook. Und ganz ehrlich: Damit gaukeln Sie ohnehin niemandem erfolgreich vor, dass Sie wirklich im Netzwerk anwesend wären. Ähnlich unbeliebt sind automatische Updates zu Ihren Musik-Streams und Facebook-Apps.

Regel 9: Teilen Sie keine Informationen, die nur Sie verstehen!

Wir kennen sie alle, diese kryptischen Facebook-Nutzer, die nichts lieber tun, als Dinge zu posten, die kein Außenstehender versteht. Also der Typ Nutzer, dessen Pinnwand voll von sinnfreien Einträgen wie "Wow.... ich kann nicht glauben, dass das gerade passiert ist" ist. Wir verraten Ihnen jetzt mal ein kleines Geheimnis: Soziale Netzwerke sind keine privaten Tagebücher! Wenn Sie also etwas mit Ihren Freunden oder der Welt teilen wollen, schreiben Sie etwas, was sie auch tatsächlich verstehen. Und vor allem: In verständlichem Deutsch – oder wahlweise Englisch! Selbst mit der 140-Zeichen-Begrenzung von Twitter gibt es keinen vernünftigen Grund, einen Tweet wie "tlkng lk ths isnt gd 4 ne 1" vom Stapel zu lassen.

Regel 10: Veröffentlichen Sie keine Profilbilder, die niemand sehen will!

Bei allem, was Ihnen lieb und teuer ist, eine Bitte: Ladies, benutzt um Gottes Willen keine von diesen Küsschen-schräg-nach-oben-schau-Selbstporträts! Und Männer: Keine Fotos mit nacktem Oberkörper vorm Spiegel!
 
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