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Geheime Surfspuren finden und löschen

28.04.2011 | 10:34 Uhr |

Wenn Sie Surfspuren löschen möchten, reicht es nicht, die in den Browser integrierte Löschfunktion zu benutzen. Wir zeigen, wie Sie diese einsehen und löschen.

Dass Sie beim Surfen im Web jede Menge Spuren auf der Festplatte hinterlassen, wissen Sie vermutlich bereits. Jeder, der Zugang zu Ihrem PC hat, kann dadurch nachvollziehen, welche Web-Seiten Sie in den vergangenen Tagen angesteuert haben. Dass sich die Spuren einfach löschen lassen, auf Wunsch auch automatisch beim Beenden des Browsers, ist ebenfalls hinlänglich bekannt. Kaum ein Anwender weiß aber, dass es trotzdem noch ein bis zwei Stellen im System gibt, in denen einige der besuchten Seiten protokolliert werden.

Flash-Cookies: Kaum bekannt aber höchst auskunftsfreudig

Nicht nur der Browser verfügt über eine Cookie-Funktion, sondern auch der Flash-Player, der Multimedia-Inhalte im Browser anzeigt. Zur Erinnerung: Cookies sind spezielle Informationen, die von vielen Webservern an Ihren Browser oder den Flash-Player geschickt und von diesen gespeichert werden. Wenn Sie die entsprechende Website erneut besuchen, wird die Information zurückgesendet

Internetspionage durch Google verhindern

Häufig handelt es sich bei dem Inhalt eines Cookies um eine zufällig generierte Benutzerkennung, an der Sie der Server beim nächsten Mal wieder erkennt. Dies dient manchmal nur zu statistischen Zwecken, manchmal hat es aber auch einen erkennbaren Nutzen für den Anwender. Dann etwa, wenn er seinen Warenkorb, den er beim letzten Besuch zusammengestellt hat, wieder angezeigt bekommt.

So halten Sie Ihre Daten geheim

Wie beim Zwischenspeicher legen Browser einen Index mit der Information an, welches Cookie zu welchem Server gehört. Da jeder PC-Benutzer diesen einsehen kann, erweist auch er sich als zusätzlicher Verlauf. Auch wenn Sie per Browser alle Surfspuren löschen, Flash-Cookies bleiben bestehen, da der Flash-Player sie Browser-unabhängig speichert.

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