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James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag

20.05.2003 | 13:34 Uhr |

Mit "Stirb an einem anderen Tag" (Die another Day) mimt Pierce Brosnan mittlerweile zum vierten Mal den britischen 007-Agenten. Gleichzeitig gibt es auch ein kleines Jubiläum zu feiern, denn "Stirb an einem anderen Tag" ist der insgesamt 20ste James Bond-Film.

Wer auf tolles Action-Kino und einer spannenden Handlung inklusive schönen Helden und ebenso schönen Frauen steht, der wird durch den neuen Bond-Streifen bestens bedient.

Mit "Stirb an einem anderen Tag" (Die another Day) mimt Pierce Brosnan mittlerweile zum vierten Mal den britischen 007-Agenten. Gleichzeitig gibt es auch ein kleines Jubiläum zu feiern, denn "Stirb an einem anderen Tag" ist der insgesamt 20ste James Bond-Film.

Die Filmemacher haben daher in die Haupthandlungen einige Zwischenszenen einfließen lassen, in denen amüsante Anspielungen auf ältere James Bond-Filme zu sehen sind. So fragt James Bond in einer Szene den "Tolle Spielzeuge für große Kinder"-Macher Q (John Cleese), ob das Ding noch fliege. Und meint damit einen alten Raktenrucksack, den Sean Connery als James Bond bereits im vierten Agentenabenteur "Feuerball" nutzte. Solche Szenen erheitern die Bond-Fans und sorgen dafür, dass sie sich gerne den Film noch ein zweites Mal anschauen.

Die Story beginnt für ein James Bond-Abenteuer eher untypisch. Der Superagent wird bei einem Einsatz in Nordkorea verraten, festgenommen und inhaftiert. Der Geheimdienst ihrer Majestät will von James Bond nichts mehr wissen, weil sie ihn für einen Verräter hält. Als Bond dann im Rahmen eines Gefangenenaustauschs wieder frei kommt, begibt er sich auf die Suche nach dem Verräter und entdeckt, dass wieder mal - und hier wird das ganze wieder Bond-typisch - der Plan eines Bösewichts dahinter steckt, der die Welt beherrschen will.

Pierce Brosnan beweist erneut, dass ihm die Rolle des James Bond auf den Leib geschrieben ist. Sein hintergründiger Humor und seine Spielfreude sorgen für so manches Entzücken vor der Flimmerkiste.

Schön anzusehen ist auch Halle Berry in der Rolle der Jinx. Ihr erster Auftritt im Film ist eine Hommage an den ersten Bond-Film "James Bond jagt Dr. No" (1963). Ähnlich wie damals Honey Rider (Ursula Andress) steigt auch Jinx frisch gebadet aus dem Meer und sorgt für so manch höherschlagende Männer-Herzen.

James Bond steht mit Jinx dieses Mal eine starke und intelligente Frau zur Seite. Erneut etwas Bond-untypisch fällt die einzige aber umso hitzigere Liebesszene im Film zwischen Bond und Jinx aus, bei dem die Kamera mal nicht wegblendet, wenn sich der Agent über seine Eroberung beugt, sondern auch etwas von dem zeigt, was "danach" passiert.

"Stirb an einem anderen Tag" hat einen gewöhnungsbedürftigen Titelsong - scharfzüngige Kritiker suchen noch heute nach einer Melodie - der von Madonna gesungen wird. Die Sängerin wurde außerdem mit einer (gottlob nur) kurzen Nebenrolle als Fechtlehrerin bedacht.

Technisch gesehen finden sich keine größeren Mängel: die Bilder sind ordentlich und aus der Heim-Anlage dröhnt ein guter (5.1)-Sound.

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