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Das richtige Bildformat für Internet & Diashow

22.07.2010 | 09:09 Uhr |

JPG, GIF, PNG oder TIFF? Bei Fotos herrscht großes Format-Wirrwarr. Wir zeigen Ihnen, welches Bildformat für welchen Zweck das richtige ist und worin sich die Formate voneinander unterscheiden.

Mit der Wahl des Bildformats können Sie viel gewinnen – oder verlieren. Sie entscheiden sich zum Beispiel für ein Format wie JPG und sparen dadurch Speicherplatz. Mit den falschen Einstellungen ist es aber auch ein Leichtes, Ihre Schnappschüsse komplett zu ruinieren. Dieser Ratgeber unserer Schwesterpublikation PCtipp zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Bilder optimal abspeichern und die Dateigröße ohne sichtbare Qualitätsverluste reduzieren. Und das alles mit dem kostenlosen Freeware-Programm Irfanview.

Schon während der Bildbearbeitung ist es wichtig, dass Sie das richtige Bildformat wählen. Entscheidend sind der spätere Verwendungszweck und der verfügbare Speicherplatz. Grob lassen sich verlustfreie und verlustbehaftete Formate. Der Vorteil von Letzteren: Mittels verlustbehafteter Kompression wird die Datenmenge stark reduziert. Dadurch lassen sich viel mehr Bilder speichern und diese auch schneller per Mail verschicken oder im Internet abrufen.

Geht man behutsam vor, ist dies im Foto gar nicht sichtbar. Wählt man jedoch eine zu hohe Kompression, tauchen im Bild Fehlpixel auf. Ein weiterer Nachteil: Bei jedem Speichervorgang kommt es zu einem neuen Qualitätsverlust, der vielleicht kaum erkennbar ist, aber in der Summe stört. Da Digicams aus Platzgründen Fotos im verlustbehafteten JPG Format (auch JPEG) speichern, sollten Sie diese vor der Bearbeitung erst in ein verlustfreies Format umwandeln. Viele Bildbearbeitungsprogramme bieten dazu eigene Fotoformate an. Die bekannten Anwendungen Photoshop und Photoshop Elements speichern zum Beispiel Bilder als PSD-Datei.

Dies hat den Vorteil, dass verschiedene Funktionen wie mehrere Bildebenen oder Effekte unterstützt werden. Brauchen Sie aber ein universelles, verlustfreies Format, empfiehlt sich TIFF. Es wird von allen Grafikprogrammen unterstützt. Tipp: Archivieren Sie Ihre JPG-Bilder von Digitalkameras vor dem Bearbeiten in einem speziellen Ordner auf der Festplatte oder auf DVDs. So haben Sie jederzeit die Originale zur Hand, falls eine Änderung misslingt oder Sie die Fotos in verschiedenen
Formaten speichern wollen.

Das verlustfreie Universalformat TIFF haben Sie bereits kennengelernt. Je nachdem, wofür Sie ein Bild verwenden wollen, eignen sich aber andere Formate viel besser. Lesen Sie auf den nächsten Seiten dieses Artikels unserer Schwesterpublikation PCtipp , wie Sie Ihre Bilder fürs Internet, für Diashows oder für die Fotoentwicklung perfekt aufbereiten.

Ob Foto, Video oder Musik – bei jedem Multimediaformat handelt es sich entweder um ein verlustfreies oder verlustbehaftetes Format. Bei Ersteren gehen beim Speichern keine Informationen verloren. Somit lassen sich die Ursprungsinformationen wiederherstellen. Bekannte verlustfreie Bildformate sind TIFF oder PNG. Verlustbehaftete Formate filtern Informationen hingegen ganz heraus, um die Dateigrösse noch stärker zu verkleinern. Das können bei Fotos etwa Farbunterschiede sein, die von bloßem Auge nicht erkannt werden. Wird der Filter jedoch zu stark eingestellt, leidet die Qualität darunter. Das populärste verlustbehaftete Bildformat ist JPEG.

Beim Komprimieren von Daten fallen mehrfach vorhandene (redundante) oder unwichtige (fürs menschliche Auge unsichtbare) Informationen weg. Dadurch ist es möglich, die Speichergröße einer Datei zu reduzieren. Verlustfreie Kompressionsverfahren entfernen nur rekonstruierbare Informationen.

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