JAP beschränkt sich auf die Grundfunktionen für anonymes Surfen und macht diesen Job dank des dahinter stehenden Proxy-Netzes sehr ordentlich.
Bedienung: JAP ist in Java programmiert. Falls auf dem System des Anwenders kein Java-Interpreter installiert ist, lädt die Installationsroutine von JAP die benötigten Komponenten aus dem Internet.
Nach der Installation startet auf Wunsch ein Assistent, der die Proxy-Konfiguration Ihres Internet-Browsers anpasst. Er erkennt automatisch, welche Browser auf Ihrem System installiert sind. Der Assistent lässt sich auch nachträglich über das Windows-Start-Menü aufrufen. Alternativ konfigurieren Sie Ihren Browser per Hand mit den Werten 127.0.0.1 als Proxy-Server und 4001 als Port (Anschluss). Über das Hauptfenster schalten Sie die Anonymisierung an oder ab. Wenn Sie das Programm verlassen, weist Sie ein Dialogfeld darauf hin, den Proxy-Eintrag aus der Browser-Konfiguration zu entfernen. Sonst versucht der Browser weiter, auf das beendete Tool zuzugreifen, was zu einer Fehlermeldung führt. Damit JAP bei jedem Windows- Start automatisch geladen wird, müssen Sie das Programmsymbol manuell vom Desktop in die Autostart-Gruppe des Start- Menüs kopieren.
Zusatzfunktionen: JAP bietet nur Funktionen für anonymes Surfen.
Sicherheit: Dieser Punkt wird bei JAP groß geschrieben. Die Fakultät Informatik der TU Dresden und weitere unabhängige Institute betreiben jeweils ein Netz, das aus mehreren hintereinander geschalteten Proxys besteht. Sie alle haben eine Selbstverpflichtung unterschrieben, in der sie erklären, dass sie keine Protokolle über die transportierten Daten speichern.
Die Kommunikation zwischen dem Anwender und den Proxy-Servern läuft verschlüsselt ab. Über „Optionen, Anonymität“ lädt man bei Bedarf eine aktuelle Liste von Proxy-Netzen herunter und wählt dann eines aus.
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