Geben Sie ipconfig ein um auf einen Blick alle Konfigurations-Einstellungen Ihrer Netzwerkschnittstellen (LAN und Wlan) angezeigt zu bekommen. Sie sehen beispielsweise die derzeit noch nicht so wichtige IP6-Adresse Ihres PCs, dessen IP4-Adresse, die Subnetzmaske und die IP-Adresse des Standard-Gateways, über das Sie ins Internet gehen (das dürfte bei den meisten Heimanwendern die Adresse des DSL-Routers sein). Auch zum für Ihren Rechner zuständigen DNS-Server finden Sie mit ipconfig Informationen.
Wenn Sie wirklich alle Informationen haben wollen, geben Sie ipconfig mit dem entsprechenden Parameter ein: ipconfig /all. Falls Ihr Rechner mehrere Netzwerkcontroller besitzt, liefert ipconfig zu jedem Controller alle Informationen. Mit Ipconfig /release geben Sie Ihre aktuelle IP-Adresse frei. Mit ipconfig /renew fordern Sie anschließend vom DHCP-Server eine neue IP-Adresse an. So können Sie vielleicht Probleme mit einer vom DHCP-Server falsch zugeteilten IP-Adresse beheben.
Ipconfig bietet auch Optionen zum Löschen des DNS-Cache. In diesem Cache werden die Ergebnisse von DNS-Anfragen abgelegt, damit dafür keine neuen Anfragen an DNS-Server nötig sind und unnötiger Traffic vermieden wird. Mit ipconfig /displaydns zeigen Sie alle im DNS-Cache vorhandenen Einträge an. Mit ipconfig /flushdns leeren Sie den DNS-Cache.
Hinweis: Sie können den DNS-Speicher nur unter Windows mit diesen Befehlen löschen. Der Linux-Kernel cacht nämlich keine DNS-Anfrage, deshalb gibt es keinen zu Windows vergleichbaren Befehl.
Tipp: Falls Sie Windows und parallel Linux nutzen, so müssen Sie auf die jeweils richtige Schreibweise des Befehls achten. Unter Linux heißt er ifconfig und nicht ipconfig. Zudem gibt es iwconfig für die Wlan-Schnittstelle unter Linux.
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24.12.11
Es gab einmal ein Betriebssystem, das hieß DOS (oder genauer MS-DOS). Das steht bekanntlich für Disk Operating System. Für viele Leute ist DOS ein schwarzer Bildschirm (oder ein schwarzes Fenster) wo man dann Befehle eintippen kann. Möglicherweise sprechen daher Leute immer noch von DOS-Befehlen, wenn Sie die Windows-Kommandozeile (bzw. den Windows-Befehlsprozessor) meinen. Richtig ist das allerdings nicht. Der Befehl "ver" gibt daher auch nicht die DOS-Version aus, sondern die Windows-Version, etwa "Microsoft Windows [Version 6.1.7601]".
Ein 32-Bit-Windows kennt auch noch eine Emulation über Command.com (statt cmd.exe), die sich dann als "Microsoft(R) Windows DOS" meldet. Hier könnte man tatsächlich von einer DOS-Emulation reden. "ver" liefert aber auch hier nicht die DOS-Version. Welche sollte das auch sein? MS-DOS 6.1;-)
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24.12.11
Machen doch heute diverse Programme, Gadgets und Webseiten - dafür braucht man keinen Befehl.
Aber angeben kann man gut damit....
Gruß kingjon
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24.12.11
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