Die hohen Transferraten ließen sich in unseren Versuchen selbst dann realisieren, wenn noch ältere Notebooks mit g-Funkadapter in das WLAN eingebucht waren. Gerade die unzureichende Rückwärtskompatibilität im gemischten Betrieb hatte in der Einführungsphase von 802.11g für Ärger gesorgt. Befanden sich ältere b-Modelle im Funknetz, brach die Geschwindigkeit drastisch ein.
Ein Phänomen, das bei den neuen N-Netz zumindest unter Laborbedingungen nicht aufzutreten scheint. Dafür muss der N-Benutzer bei einem anderen Punkt höllisch aufpassen: Um die hohen Transferraten im Alltag erzielen zu können, sollten auf den benachbarten Funkkanälen keine anderen WLANs senden.
In der Theorie soll der getestete Access Point zwar automatisch einen passenden Kanal finden, was in der Praxis häufig aber nicht funktioniert. So entschied sich der Rangebooster etwa für den Kanal 12, obwohl der Kanal 11 von einem anderen Netz belegt war. Entsprechend kräftig sank die Geschwindigkeit um mehr als die Hälfte. Im Zweifelsfall sollte der Benutzer also den entsprechenden Funkkanal lieber selbst aussuchen.
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