Internet und Sicherheit

DSL-Beschleuniger auf dem Prüfstand

Dienstag den 25.08.2009 um 10:22 Uhr

von Thomas Hümmler

Das richtige DSL-Tuning für Ihren Computer.
Vergrößern Das richtige DSL-Tuning für Ihren Computer.
© 2014
Manche DSL-Tuning-Tools kosten richtig Geld. Dafür versprechen sie, die Internet-Verbindung schneller zu machen. Lohnt sich die Investition? Unser Test zeigt: Nur wenige Programme nützen wirklich. Wir sagen, auf welche Software Sie setzen können.
Dringend Abhilfe gesucht! Wer Web-Seiten, Flash-Videos und Downloads trotz vermeintlich schnellem DSL-Anschluss nur in Zeitlupe auf den Computer bekommt, ist früher oder später bereit, in ein Beschleunigungsprogramm zu investieren. Auf dem Markt gibt es inzwischen ein paar namhafte – nicht ganz billige – DSL-Tuning-Tools. Einige Programme versuchen durch Änderung der Windows-Einstellungen mehr Geschwindigkeit rauszuholen, andere benutzen dafür Kompressionstechnik. Aber wie viel erreichen die Tools damit – halten sie, was sie versprechen? Wir haben eine Auswahl solcher kostenpflichtiger DSL-Tuner getestet. Wie sich die Programme im Einzelnen geschlagen haben, ist ausführlich auf der nächsten Seite beschrieben.

Unser Fazit zu DSL-Tuning-Tools: Nur zwei sind bedingt empfehlenswert

Cfos Speed: Schnellere Up- und Downloads

DSL und Internet Booster: Tuning ohne Wirkung

Fix-it Utilities: Tool-Sammlung ohne DSL-Nutzen

Onspeed: Hilfreich bei 1000er DSL
Nach der Installation fordert Onspeed einen Benutzernamen und ein Passwort. Anschließend steht das 30 Euro teure Programm (Jahresabopreis) in der Startleiste. Von dort gelangt der Nutzer an die wenigen Einstellungen. Diese dienen hauptsächlich dazu, den Kompressionsgrad von Bildern anzupassen. Die Methode ist technisch interessant – alle angeforderten Webinhalte machen einen Umweg über den Onspeed-Server und werden dort komprimiert. Ein Statistik-Dialog zeigt die Kompressionsrate der ankommenden Daten.
Fazit: Laut Hersteller beschleunigt Onspeed nur Verbindungen bis zu 2 MBit/s. Bei einer DSL-1000-Verbindung ist der Effekt deutlich, allerdings auf Kosten der Bildqualität.

Dienstag den 25.08.2009 um 10:22 Uhr

von Thomas Hümmler

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