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Surfen ohne Stress

24.09.2008 | 08:29 Uhr |

Kein Empfang, häufige Verbindungsabbrüche oder Hardware-Probleme beim UMTS-Surfen am Notebook? Diese Tipps helfen Ihnen, die Hürden beim drahtlosen Surfen zu meistern.

Surfen im Biergarten oder E-Mails verschicken im Freibad - wer auch von unterwegs aus mit dem Notebook ins Netz möchte, braucht keineswegs immer einen Hotspot in erreichbarer Nähe. Über die Mobilfunknetze von T-Mobile, E-Plus, O2 und Vodafone kann man auch surfen. Voraussetzung für Internet über UMTS ist lediglich ein UMTS-fähiges Notebook und ein Vertrag bei einem der Provider. Auch für die Internet-Nutzung bieten die Betreiber Flatrates an. Wer also wirklich unabhängig sein möchte, sollte sich für UMTS entscheiden. Doch leider gibt es auch bei diesem Standard Verbindungsschwierigkeiten, Funklöcher oder einfach nur langsame Verbindungen.

Vertrags-Check: Das Netz macht den Unterschied
Die Surf-Geschwindigkeit mit einem UMTS-Notebook hängt erst einmal von der Technik ab. Wer mit UMTS surft, hat keineswegs überall die versprochene Bandbreite von 384 KBit/s. Kommt man in Gebiete ohne UMTS-Abdeckung, fällt man automatisch auf ein langsameres Netz ab. Ist man bei T-Mobile dann auf das EDGE-Netz angewiesen (220 KBit/s), muss man sich bei anderen Anbietern mit dem noch langsameren GPRS-Netz (55 KBit/s) begnügen. Deshalb sollte man sich schon vor dem Abschluss eines UMTS Surf-Vertrags nach der Netzabdeckung erkundigen.

Kostenkontrolle mit Flatrate
Ist man an einen Betreiber gebunden oder müssen unterwegs häufig große Datenmengen hoch oder heruntergeladen werden, sollte eine Flatrate die erste Wahl sein. Ein solcher Tarif wird von allen Anbietern angeboten. So wird der Upload von E-Mails mit großen Anhängen nicht unnötig teuer.

UMTS-Karte mit Antenne aufrüsten
Ist der Empfang, auch im UMTS-Gebiet, nicht sehr gut, könnte eine passende Antenne weiterhelfen. Die Anbieter von einigen UMTS-Karten bieten solche Antennen ab etwa 25 Euro an. Entscheiden Sie sich für eine Richtantenne, müssen Sie darauf achten, dass die Antenne auch ganz genau auf den nächsten Sendemast, der UMTS verarbeitet, gerichtet wird. Dabei ist es nützlich, die Seite der Bundesnetzagentur (www.bundesnetzagentur.de) zu besuchen. Dort sind die Standorte der Sendemasten angegeben.

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