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Internet-Telefonie: Die häufigsten Anwenderfehler

25.05.2007 | 15:06 Uhr |

Auch wenn es inzwischen recht einfach geworden ist, Internet-Telefonie (VoIP) einzurichten - ein paar Fallstricke lauern weiterhin.

Der VoIP-Anbieter Sipgate hat eine Liste mit den häufigsten Anwenderfehlern erstellt und gibt allgemeingültige Hinweise, wie man die Probleme umschifft.

1. Zu geringe Bandbreite einkalkuliert
Die Bandbreite von Modem- und ISDN-Anschlüssen reicht mit 56 bis 64 KBit/s für Internet-Telefonie in akzeptabler Qualität nicht aus. Voraussetzung ist ein breitbandiger Anschluss - denn ein VoIP-Gespräch in sehr guter Sprachqualität benötigt rund 100 Kbit/s im Up- und Downstream. Damit es bei gleichzeitigem Surfen und Internet-Telefonieren zu keinen Kapazitätsengpässen kommt, ist ein Upstream von 256 KBit/s optimal.

2. Keine Internet-Flatrate gebucht
Für Internet-Telefonie können Verbraucher zeit- oder volumenabhängige Internet-Tarife weiternutzen. Vieltelefonierer sollten jedoch auf eine Daten-Flatrate zurückgreifen. Zum einen, weil ein 10-minütiges Gespräch zum Beispiel rund 12 MB verbraucht. Zum anderen ist eine permanente Internet-Verbindung die Voraussetzung für eine durchgängige Erreichbarkeit des Internet-Telefonanschlusses. Daten-Flatrates sind bei den meisten Providern bereits Standard, bei anderen kosten sie ab 5 Euro im Monat.

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