Internet-Kriminalität
Die zehn größten Cybercrime-Fälle aller Zeiten
Computerkriminalität gibt es seit über 40 Jahren. Manche Täter sind raffiniert, manche skrupellos und einige fanatisch. Die zehn bedeutendsten digitalen Kriminalfälle aller Zeiten finden Sie hier.
Platz 10: Der erste Fall von Cybercrime
Eines der bekanntesten Cyber-Verbrechen ist gleichzeitig auch eines der ältesten. Es begann im Jahr 1970: Ein Kassierer der Unions Dime Savings Bank in New York hatte damals regelmäßig einen Teil des eingezahlten Kundengeldes mitgehen lassen. Um seine persönliche Bereicherung nicht auffliegen zu lassen, hatte er nach Schalterschluss die Kundenbelege im Zentralrechner der Bank einfach nach unten korrigiert. Obwohl der Mann keineswegs über nennenswerte Computerkenntnisse verfügte, schaffte er es, sowohl Kontoinhaber als auch Vorgesetzte gleichermaßen an der Nase herumzuführen. Gefasst wurde der Kassierer nur durch Zufall: Bei einer Routinekontrolle eines Wettbüros fand die New Yorker Polizei Belege dafür, dass besagter Kassierer eine Vorliebe für Sportwetten hatte: Für diese gab er an manchen Tagen bis zu 30 000 Dollar aus. Sein offizielles Jahreseinkommen betrug allerdings lediglich 11 000 Dollar.
Platz 9: Russian Business Network
Das „Russian Business Network“ (RBN) gibt es seit dem Jahr 2006. In seinem Gründungsjahr waren die Aktivitäten des Internetdienstleisters noch zum großen Teil legal. Das hat sich in der Folge allerdings schnell geändert. In der Zwischenzeit hat das „Russian Business Network“ ein weltweites Netz von Tochterunternehmen aufgebaut und steht massiv unter dem Verdacht, die eigenen kriminellen Kunden vor dem Zugriff der Justiz zu schützen. So machen Experten für Computerkriminalität RBN-Server für die Verbreitung von Spam- und Phishing-Mails sowie von Kinderpornographie verantwortlich. Details über das Unternehmen selbst sind praktisch nicht bekannt.
Platz 8: Cybercrime-Erpressungsversuch
Ein russischer Hacker verschaffte sich im Januar des Jahres 2000 Zugriff auf Datensätze von 300 000 Kunden des Online-Händlers Cduniverse.com. Mit Hilfe der erbeuteten Kreditkarten-Daten wollte der Angreifer unter dem Alias Maxim 100 000 Dollar von dem Online-Kaufhaus erpressen. Mit der stoischen Reaktion von Cduniverse hatte er allerdings nicht gerechnet. Auf die Forderung des Datendiebes reagierte der Internethändler nämlich einfach gar nicht.
Platz 7: Hacker-Kräftemessen mit Microsoft
Ein Hacker mit dem Alias Beale Screamer entwickelte im Jahr 2001 ein Programm, mit dem sich Microsofts Kopierschutz für Musik- und Videodateien weitgehend aufheben ließ. Kurz darauf wandte sich Screamer an die Öffentlichkeit und erklärte, er wollte mit seiner Art des Ungehorsams eine Botschaft an die Musik- und Filmindustrie senden. Er war der Meinung, dass der rechtliche Rahmen im Umgang mit digitalen Medien zu einseitig von der Industrie definiert wird und Konsumenten dabei zu rechtlosen Goldeseln für die Großkonzerne verkommen. Obwohl Microsoft und andere betroffene Unternehmen große Anstrengungen unternommen haben, den Hacker ausfindig zu machen, ist er bis heute anonym.
Platz 6: Gangster wollen Captain Kirk
In den Jahren zwischen 1995 und 1998 lieferte sich News Corp, eines der größten Medien-Konglomerate der Welt, einen erbitterten Cyber-Krieg mit einer europäischen Hacker-Gruppe. Dabei wollten die Hacker eigentlich lediglich erreichen, dass das Medienunternehmen alte Folgen der TV-Serie Star Trek wieder im Fernsehen bringe. Doch selbst wenn News Corp das gewollt hätte, war es ihnen damals aus rechtlichen Gründen nicht gestattet.
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22.01.12
Herzlichen Glückwunsch !!!!!
Endlich hat PC-Welt es geschafft, dass Niveau einer Boulevardzeitung zu erreichen !!!
Weiter so
coboltt
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22.01.12
btw vermisse ich in der Liste diverse Mrd.-Vernichtungsorgien automatischer Börsensysteme ...
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22.01.12
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22.01.12
Aber egal, wir machen ja hier nicht die Mitbewerber nieder und jeder muss wissen, mit welcher Lektüre er glücklich wird. :D
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23.01.12
die CoBi-Verlinkung selbst - im O-Zitat -, habe ich entfernt, sonst gibts zu viele PI für das nachrangige Wisch 'n wech-Boulevardblatt.
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13.07.12
Leider habe ich keine Belege und kenne den Fall nur vom 'HörenSagen'.
In den 1970ern oder 80ern soll ein Programmierer den Großrechner einer Bank so manipuliert haben, dass die Transaktionsprogramme die Ungenauigkeiten bei Rundungen ausgenutzt haben, um Differenzbeträge im Milli-Cent Bereich auf gesonderte Konten zu übertragen.
Eigentlich fehlte niemandem Geld. Darum fiel das auch anfangs nicht auf.
Bei x Millionen Transaktionen pro Tag und (angenommen) 0,1 cent/Transaktion sind das zwar nur x*1000 DM/Tag....aber
1. waren 1000 DM damals viel.
2. sind das nur Annahmen; Es könnte auch mehr sein.
3. Ein Jahr hat ja recht viele Tage :-)
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13.07.12
[I]Kleinvieh macht auch Mist![/I]
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