Der größte Pluspunkt von Windows Mobile liegt in der Integration der Microsoft Office Produkte. Bereits die erste Ausgabe, PocketPC 2000, enthielt ein rudimentäres Office-Paket. Dieses entwickelte Microsoft bei den Nachfolgerversionen stetig weiter: Mit einem aktuellen Windows-Mobile-Smartphone kann man nahezu alle Office-Dokumente ansehen und bearbeiten.
Ähnlich sieht es beim Thema E-Mail aus. Von Anfang an war eine mobile Version von Outlook Teil des Smartphone-Betriebssystems. Bei älteren Versionen musste man Mails, Kontakte und Termine noch über ein Datenkabel synchronisieren. Mit Windows Mobile 5 kam eine neue Methode hinzu: Seit dieser Version unterstützt das mobile OS eine Push-Mail-Technologie. Als Gegenstelle eignet sich jeder Exchange Server seit Exchange 2003 SP2. Diese Funktion lässt sich einfach einzurichten, da keine zusätzliche Software nötig ist. Die Microsoft-Lösung ist so populär, dass sie selbst an Konkurrenten lizensiert wurde - unter anderem verwenden Nokia und Apple die Push-Mail-Funktionen.
Schlechter steht Windows Mobile dagegen beim Surfen da. Zwar ist auf sämtlichen Windows-Mobile-Smartphones der mobile Internet Explorer vorinstalliert. Dieser Browser taugte aber bis Windows Mobile 6.5 gerade mal für eine Aufgabe: Um einen besseren Browser herunterzuladen - beispielsweise Opera. In Windows Mobile 6.5 hat Microsoft den IE deutlich verbessert. Um allerdings die Klasse anderer mobiler Browser zu erreichen, fehlt ihm ein Proxy-Server, der die Webseiten passend für das Smartphone-Display umrechnet. Einen solchen Server setzen beispielsweise Opera Mobile oder Skyfire ein. Der Vorteil: Die übertragene Datenmenge schrumpft, die Webseiten werden automatisch für das Gerät optimiert - und Skyfire kann selbst Flash-Inhalte darstellen.
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Vorherige Seite
Seite 3 von 12
Nächste Seite


