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Online-Bildbearbeitung für Netbooks

19.09.2011 | 14:43 Uhr |

Aufgrund schwacher Prozessorleistung eignen sich Netbooks nicht optimal für eine lokal installierte Bildbearbeitung. Wir zeigen, wie Sie dieses Problem umgehen und Ihren Fotos dennoch neuen Glanz verpassen.

Seit der taiwanesische Hardware-Hersteller Asus den Eee PC 700 im Oktober 2007 eingeführt hat, haben sich Netbooks als neue Geräteklasse durchgesetzt. Schon lange haben andere Computer-Fabrikanten wie Acer, MSI, Dell und Samsung nachgezogen und bieten aufgrund der wachsenden Beliebtheit ebenfalls ein umfangreiches Sortiment an verschiedenen Netbook-Typen. Obwohl sich die einzelnen Netbook-Modelle in Ausstattung, Design und Preis von Hersteller zu Hersteller unterscheiden, haben sie etwas gemeinsam: Sie sind kostengünstiger als Laptops und fallen in der Regel kleiner und somit leichter aus als so manches Subnotebook. Vor allem aufgrund ihrer Größe und Gewicht eignen sich Netbooks für den Einsatz unterwegs – egal ob Sie es auf Geschäftsreise verwenden, um Ihrer bevorstehenden Präsentation den letzten Feinschliff zu verpassen oder sich am Strand von einem Film berieseln lassen.

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Im Gegensatz zu den seit der Veröffentlichung des Apple iPad immer beliebter werdenden Tablet-PCs verfügen Netbooks aufgrund ihrer Laptop-ähnlichen Bauweise nicht nur über eine Maus, sondern auch über deutlich mehr Schnittstellen für den Anschluss von Peripherie-Geräten wie etwa Kamera, Speicher-Karten, Drucker, Scanner und externem Monitor. Zudem bieten Netbooks deutlich mehr internen Speicherplatz als so mancher Tablet-PC.

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Beispiel: Während das Apple iPad 2 Daten im Flash-Speicher bis maximal 64 GByte sichert, verbaut Asus in seinem Netbook Eee PC R105D Festplatten mit einer Gesamtkapazität von 250 GByte und somit fast vier Mal so viel. Da Netbooks mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows XP ausgeliefert werden, läuft Ihre Lieblings-Software – wie sie Sie bereits vom Arbeiten auf Ihrem Desktop oder Laptop gewohnt sind – auch auf Ihrem Netbook. Trotz dieser Vorzüge eignen sich Netbooks aus bestimmten Gründen nicht oder nur bedingt für die lokale Bearbeitung von Bildern.

Netbooks: Bildbearbeitung besser online statt offline

Die Rechenleistung von Netbooks oder schwachen Notebooks kommt bei Bildbearbeitung leicht an Ihre Grenzen
Vergrößern Die Rechenleistung von Netbooks oder schwachen Notebooks kommt bei Bildbearbeitung leicht an Ihre Grenzen
© Samsung

Gerade die vergleichsweise geringe Prozessor-Taktung von 1 GHz bis hin zu rund 1,6 GHz erschwert es anspruchsvolle Bildbearbeitungs-Software wie Adobe Photoshop zu nutzen. Weiterer Nachteil: Das standardmäßig fehlende optische Laufwerk spart zwar Platz und erlaubt es Netbook-Herstellern die Maße ihrer Geräte für den Einsatz unterwegs gering zu halten (die Durchschnittshöhe liegt bei zwei bis drei Zentimeter); für die Installation größerer Bildbearbeitungsprogramme von CD/DVD fehlt dann jedoch das Laufwerk. Sie können zwar ein externes Laufwerk anschließen, doch gleichzeitig bedeutet diese optionale Anschaffung zusätzliches Reisegepäck.

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Um Ihre Fotos dennoch unterwegs auf Ihrem Netbook aufzupolieren, zeigen wir Ihnen in unserem Ratgeber die cleversten Online-Bildbearbeitungsprogramme. Alles was Sie dazu benötigen ist eine möglichst schnelle Internet-Verbindung wie etwa WLAN oder 3G/4G .

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