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Interessengruppe: Internet-Handys können Kinderpornografie begünstigen

13.01.2004 | 12:08 Uhr |

Nach Ansicht der britischen Interessengruppe NCH hat das Internet maßgeblich zur verstärkten Verbreitung von Kinderpornografie beigetragen. Jetzt warnt dir Vereinigung vor der nächsten Generation Internet-fähiger Handys, die in diesem Zusammenhang einen regelrechten Dammbruch verursachen könnten.

Nach Ansicht der britischen Interessengruppe NCH hat das Internet maßgeblich zur verstärkten Verbreitung von Kinderpornografie beigetragen. Jetzt warnt dir Vereinigung vor der nächsten Generation Internet-fähiger Handys, die in diesem Zusammenhang einen regelrechten Dammbruch verursachen könnten.

"Das Internet ist dabei, mit Unterstützung neuer Mobiltelefone in hohem Maße mobil verfügbar zu werden. Nahezu alle Gesichtspunkte bezüglich der Sicherheit von Kindern im Internet, die es heute gibt, werden noch komplexer, wenn das Internet auch auf der Straße verfügbar sein wird", warnt NCH in einem Report .

Das Internet-Zeitalter hat laut NCH bereits jetzt zu einem dramatischen Anstieg von Kinderpornografie geführt. Als Beispiel führt der Report Großbritannien an. So wurde dort im Jahr 1988 gegen 35 Personen wegen Kinderpornografie polizeilich vorgegangen, Ende 2001 lag diese Zahl bei 3.022 Personen, was einem Anstieg um 1.500 Prozent entspricht. Nach Ansicht von NCH liegt die Ursache in dem Anstieg vor allem in der Leichtigkeit, per PC an derartige Bilder oder Filme zu gelangen. Mit der kommenden Generation Internet-fähiger Handys, wie beispielsweise UMTS, könnten die Probleme noch gewaltiger werden.

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