Die Namensgebung mag verwirrend sein, denn der Pentium Dual Core greift nicht auf Pentium-Technik zurück, sondern verwendet Intels Core-Architektur. Die ersten Prozessoren dieser Serie wurden für den Notebook-Markt entworfen. Spätere Versionen richteten sich auch an das Desktop-Geschäft. Sie sollten die Lücke zwischen den Celeron- und Core-2-Prozessoren schließen.
Wussten Sie: Dual Core bezeichnet eine Technik, die zwei physische CPUs in einem Prozessor integriert. Damit zählt streng genommen auch der Pentium D zu dieser Familie.
AMD Phenom
Nachdem AMD Intel den Vortritt im Leistungswettstreit überlassen musste, legte das Unternehmen seine ganze Energie in die Entwicklung des Prozessors mit dem Codenamen Barcelona. Die Erwartungen an den Phenom (unter dieser Bezeichnung wurde der Prozessor herausgebracht) waren enorm.
Die verschobene Markteinführung war bereits Vorbote kommender Schwierigkeiten. Der Phenom konnte die Leistungskrone nicht zurückerobern, obwohl Intel Core 2 bereits ein Jahr alt war. Eigentlich musste sich der Phenom-Chip nicht verstecken, immerhin stattete AMD ihn mit einer Vielzahl von Befehlssätzen aus (etwa MMX, Enhanced 3DNow!, SSE, SSE2, SSE3 und SSE4a), er enthielt vier Kerne, und die Prozessorleistung war sehr gut. Trotzdem konnte er Intels Chip nicht das Wasser reichen. Außerdem stand bereits Intels nächste Prozessorgeneration mit Nehalem-Architektur vor der Tür.
Wussten Sie: AMDs Phenoms waren die ersten monolithischen Quad-Core-Chips. Diese Funktion führte Intel später in den Core i7 CPUs ein.
Intel Core i7
Intels Core i7 brachte AMD noch mehr in Bedrängnis. Während der kleinere Anbieter sich noch an Intels Vorgängerversion abarbeitete, schwappte bereits die nächste Chip-Generation, die unter dem Codenamen Nehalem entwickelt wurde, auf den Markt. Beim Design verabschiedete sich Intel vom traditionellen Fontsidebus zugunsten der Technik QuickPath Interconnect. Diese Punkt-zu-Punkt-Verbindung erlaubt eine schnellere Kommunikation zwischen den CPUs und den verschiedenen Subsystemen. Die Core-i7-Chips sind Mitglieder von Intels aktueller Prozessorgeneration. Sie werden im 45-Nanometer-Prozess gefertigt und beherbergen 731 Millionen Transistoren.
Wussten Sie: Der Core i7 wird aus Wafern mit 263 Quadratmillimetern gefertigt. Intels Core 2 wurde aus 143 Quadratmillimiter-Wafern hergestellt.
AMD Phenom II
Der Phenom II ist das, was der Original-Phenom eigentlich sein sollte. Mit verdreifachtem Level-3-Cache (6 MB statt 2 MB) und DDR3-Support konnte er zu den Leistungsdaten von Intels Core-2-Familie aufschließen, nicht jedoch zu den Core-i7-Prozessoren. Um die Verkäufe anzukurbeln drehte AMD an der Preisschraube. Phenom-II-X4-Prozessoren sind für wenige hundert Dollar zu haben. Typischerweise kosten die leistungsstärksten Chips der jeweiligen Hersteller um die 1000 Dollar.
Wussten Sie: Die Tri-core-700-Chips sind eigentlich Phenom-Prozessoren mit vier Kernen, von denen einer deaktiviert ist.
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27.01.11
Wussten Sie: Es gab Prozessoren vor dem I8086.
Wussten Sie: Prozessoren werden in PCs eingebaut.
Wussten Sie: Es gab auch Motorola-Prozessoren.
Wussten Sie: Auch Apple-Computer sind PCs.
Wussten Sie: In Deutsch gibt es dafür eine 6.
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27.01.11
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27.01.11
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27.01.11
Als besonders hilfreich erwies sich jedoch, dass der Chip für den Sockel 339 entwickelt wurde.
War das nicht eher der 939?
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27.01.11
Aber das war nicht Inhalt des Artikels.
In Wahrheit müsste man bei Konrad Zuse anfangen.
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21.05.11
Es gab auch noch viele andere Prozessoren wie Fairchild, TI etc.
Apple war nie ein PC. PCs zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich mit Teilen verschiedenster Hersteller zusammenbauen und betreiben lassen. Das ist bei Apple nicht der Fall. Apple hat seine Komponenten schon immer vorgeschrieben und die Software dazu auch. Und alles unterlag dem ständigen Wechsel. Mal wurden PowerPC-Prozessoren verbaut, dann Motorola, sogar Intel war mal dabei. Und das OS ist mittlerweile nur noch ein Unix mit grafischer Oberfläche und kastriert um alles was ein offenes System ausmacht. Apple kann man bestenfalls al Workstation bezeichnen.
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21.05.11
Oh, das ist mir neu, das PC übersetzt "Computer aus teilen verschiedener Hersteller" heißt.
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21.05.11
Die Übersicht ist veraltet. Es fehlen die neuen CPUs. Oder sind die schlechter?
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21.05.11
Dann lies mal die PC-Definition:
Der Applecomputer war, ist und bleibt ein PC.
Zitat: rainergaiss
Gelinde gesagt, großer Blödsinn.
Zitat: rainergaiss
Du hast noch vor keiner gesessen, gelle? ;)
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22.05.11
Das lass man keinen Apfeljünger hören - das grenzt schon an einer Beleidigung!
Für die ist ein PC eine hässliche graue Kiste die nix kann.......
Obwohl......, ich kenne auch eckige, graue Mac's!
Gruß kingjon
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22.05.11
Gelinde gesagt, hat mir EBehrmanns Antwort besser gefallen.
(Dass hätten wir beide nicht gedacht, dass ich dir mal Eddie unter die Nase reiben werde, gelle?)
Klar, eine Definition macht was her (Wikipedia unter Wissenschaftlern allerdings nicht), aber es gibt ja auch Begriffswandlungen. Letzten Endes empfinde ich das ganze allerdings als Streit "um des Kaisers Bart".
BTW: Mir ist neu, dass Zuse schon mit Prozessoren gearbeitet hat.
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22.05.11
Genaugenommen nur mit einem, dem ganzen Computer, der ja nur einen Prozessor in Urform darstellt.
Und der hat nicht anderes getan als moderne Prozessoren... gerechnet.
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22.05.11
Lies mal, was Woz geschrieben hat:
↑ a b c Steve Wozniak: "[I]iWoz: Wie ich den [B]Personal Computer [/B]erfandund Apple mitgründete.[/I]", ... :D
Zitat: kingjon
Deswegen kann man auch Windows auf der Kiste installieren mit Hilfe von Apple :).
Zitat: Hascheff
Ich bin schon eine kleine Weile im Geschäft und habe mit Lochstreifen angefangen. :)
Deshalb weiß ich, das diese Definition sich so gut wie gar nicht geändert hat, auch wissenschaftlich.
Auf der Uni sagte man mir vor vielen Monden, das ein Persönlicher (nein nicht denglisch "PERSONAL-") Computer einer Person gehören und von dieser alleine bedient werden kann.
Zitat: Hascheff
Laut Prozessordefinition (ZVE = CPU = Rechenwerk + Register+ Steuerwerk [Befehldecoder, Adresseinheit]) war die [B]Z3[/B] ein Computer mit Zentraler Verarbeitungseinheit mit Relais als binären Schaltelementen. ;)
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22.05.11
Und was die Diskussionen um Apple angeht: Da könnte mich nur das OS begeistern.
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22.05.11
Na ja, Geschmacksache. Ich denke, die Antwort ist eher eine der Unwissenheit geschuldete Flapsigkeit.
"Personal Computer" ist eine IBM-Wortschöpfung und bezeichnete ursprünglich IBM-kompatible Microcomputer. Also keine Großrechner, aber auch keine Macs oder was weiß ich.
Durch die Entwicklung zum Massenprodukt gab's dann in der Tat eine Verwässerung der Definition. Für den gemeinen Computernutzer ist "PC" inzwischen jeder Rechner, den er tragen kann, mit Ausnahme von Smartphones und vielleicht Tabletts.
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24.05.11
Genau das sagt das P (Personal) aus. Es ist deine persönliche Zusammenstellung. Natürlich kannst du das auch den großen Boxenschiebern überlassen. Beim PC kannst du - beim Apple musst du.
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24.05.11
Na ja, nach der Reaktion von chipchap ist mir die Beleidigung ja schon scheinbar gelungen. Am besten ich blende mich an dieser Stelle aus, denn die Rache der Sektierer kann ganz schön hart sein - so wie im richtigen Leben.
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24.05.11
Ich glaube, Du hast das Personal falsch dfiniert, die richtige Antwort hat Dir chipchap geliefert
Zitat: chipchap
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24.05.11
[B]Aber nur ein Fachmann kann die Arroganz haben, alle anderen Meinungen als Blödsinn abzustempeln.[/B]
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24.05.11
Dann bin ich halt arrogant.
Lieber Fachmann als ahnungsloser Dummschwätzer. ;)
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24.05.11
Nur, dir muss auch klar sein, hier setzen wir die Prioritäten. Ich formuliere jetzt mal, auf den aktuellen Sachverhalt bezogen: "Lieber maximaler Hilfeeffekt als maximale Fachkompetenz."
Diese Priorität hast du zu respektieren, wenn du hier Hilfe leisten willst. In den letzten Wochen habe ich schon einige Male relativ unauffällig (weil ich deine Kompetenz schätze) deine kleinen Entgleisungen korrigiert. Du hast eigentlich immer einsichtig reagiert. Ich glaube, dir geht einfach der Vergleich mit EBehrmann gegen den Strich. Tja, da musst du durch!
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24.05.11
Zitat: Hascheff
Mit Eddie komm ich schon zurecht.
Es gibt schlimmere Kunden:
"Mein Motorbord ist kaputt!"
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29.05.11
Schaut ein Tourist bewundernd zur Kathedrale in Reims auf und ruft aus: "Ooooh!"
Darauf hin geraten 100 andere Touristen darüber in Streit, ob "Ooooh!" ein angemessener Ausruf ist.
Das war noch vor der Erfindung von Internet-Foren.
Aber was lehrt uns das?
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