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Intel Pentium 4 2533 MHz

06.05.2002 | 00:00 Uhr |

Intel legt den Turbo ein. Mit dem Pentium 4 2533 setzt sich der CPU-Gigant deutlich von AMDs Spitzenmodell Athlon XP 2100+ ab. Allerdings lässt sich Intel den schnellsten PC-Prozessor der Welt fast mit Gold aufwiegen.

Intel legt den Turbo ein. Mit dem Pentium 4 2533 setzt sich der CPU-Gigant deutlich von AMDs Spitzenmodell Athlon XP 2100+ ab. Allerdings lässt sich Intel den schnellsten PC-Prozessor der Welt fast mit Gold aufwiegen.

Intel nähert sich mit Riesenschritten der 3-GHz-Schwelle - das neue Spitzenmodell arbeitet mit exakt 2533 MHz. Zusätzlich hat Intel den Systemtakt um 33 auf nunmehr 133 MHz hochgesetzt. Da der Pentium 4 dank seines "Quad Pumped Bus" bis zu 4 Datenpakete pro Takt überträgt, steigt so die effektive Datentransferrate auf satte 533 MHz.

Wir ließen den Pentium 4 2533 gegen den schnellsten Prozessor von AMD antreten. Bedenken Sie: Da AMD derzeit nur mit dem Athlon XP 2100+ dagegenhalten kann, lassen sich die beiden Topmodelle der Erzrivalen nur eingeschränkt miteinander vergleichen - schließlich beträgt der Taktvorsprung der Intel-CPU volle 800 MHz. Dafür kostet der Intel-Bolide aber auch fast dreimal so viel.

Damit sich die Leistung des Pentium 4 2533 voll entfalten kann, haben wir unsere Testplattformen aufgerüstet und unsere Benchmark-Suite wie folgt aktualisiert.

Intel Pentium 4

Intel-Platine D850EMV2 mit 850E-Chipsatz, 512 MB PC-800-RDRAM, MSI-Grafikkarte G4Ti4600 unter Windows XP

AMD Athlon XP

Epox-Platine EP-8KHA+ mit KT266A-Chipsatz, 512 MB PC-266-DDR-SDRAM, MSI-Grafikkarte G4Ti4600 unter Windows XP

Tests:

Anwendungs-Benchmark PC Mark 2002 Pro (CPU Score, 1024 x 768 x 32) Anwendungs-Benchmark Sysmark 2002 Pro (Official Run, 1024 x 768 x 32); Direct-X-Spiele-Benchmark 3D Mark 2001 SE Pro (Default, Direct 3D, 1024 x 768 x 32); Direct-X-8.1-Test Code Creatures (Official Score); MP3-Encodierung mit Magixs MP3 Maker Platinum 3.05; MPEG-2-Transcodierung mit Dvdx 1.8a mit jeweils bestmöglicher Befehlssatz-Optimierung, Codec Divx 5.01 Pro; Open-GL-Spiele-Benchmark Timedemo four.DM_67 von Quake III Arena 1.31 (High Quality, 1024 x 768 x 32)

Im Anwendungs-Benchmark Sysmark 2002 erreichte die 2,53-GHz-CPU 255 Punkte und war damit 25 Prozent schneller als AMDs Athlon XP 2100+ (191 Punkte). Im PC Mark 2002 kam Intels neues Top-Modell auf einen CPU-Score von 6132 - knapp 16 Prozent mehr als der AMD-Rivale mit "nur" 5159 Punkten.

Einen neuen Rekordwert erzielte der Pentium 4 im Spiele-Benchmark 3D Mark 2001 SE. Mit 11.362 Punkte war er 7 Prozent flotter als der 1,73-GHz-Athlon (10.568 Punkte). Auch beim Open-GL-Spiel Quake III machte die Intel-CPU eine gute Figur. Fast 225 Bilder pro Sekunde bei der Timedemo four.DM_67 bedeuten einen Vorsprung von gut 16 Prozent gegenüber AMDs Spitzenmodell.

Der einzige Benchmark, bei dem sich die Intel-CPU dem Athlon XP 2100+ geschlagen geben musste, war der brandneue Direct-X-8.1-Spieletest Code Creatures. Mit 2351 Punkten lag der 2,53-GHz-Prozessor allerdings nur gut 1 Prozent hinter dem AMD-Rivalen.

Unseren 200 MB großen Testfilm, die Episode 34 der Kultserie Raumschiff Gamestar, transcodierte der Pentium 4 mit dem Programm Dvdx 1.8a in nur 360 Sekunden ins Divx-5.01-Format. AMDs Athlon benötigte dafür 427 Sekunden und war damit rund 18 Prozent lahmer. Die Nase vorn hatte die Intel-CPU auch beim SSE2-optimierten MP3-Encoder Magix MP3 Maker Platinum 3.05. Fast 27 Prozent schneller wandelte Intels Flaggschiff Audio-Tracks ins MP3-Format um.

Ausstattung: 2,53 GHz, 133 MHz FSB (effektiv 533 MHz), 8 KB L1-, 512 KB L2-Cache, MMX, SSE, SSE2.

Hersteller/Anbieter

Intel

Telefon

Weblink

www.intel.com

Bewertung

3,5 Punkte

Preis

rund 900 Euro

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