Windows
So beheben Sie durch SSDs verursachte System-Probleme
Nicht wenige Nutzer, die Windows auf einer SSD installiert haben, klagen über ein instabiles System. Hier finden Sie Tipps, wie sich SSD-Probleme beseitigen lassen.
Probleme mit SSDs sind keine Seltenheit. PC-WELT hat bereits über vermehrte Komplettausfälle bei SSDs berichtet. Uns erreichten zahlreiche E-Mails, in denen Leser von defekten SSDs berichteten. Es war allerdings keine auffällige Häufung bei bestimmten Modellen oder Einsatzgebieten zu erkennen. Nach Austausch gegen ein Gerät des gleichen Typs gab es in der Regel keine Probleme mehr.
Bluescreens und Hänger
Neben Meldungen über Totalausfälle erreichten die PC-WELT weitere Fehlerbeschreibungen. Mehrere Leser klagten über eine generelle Instabilität des Systems. Dabei gibt es Bluescreens (Blue Screen of Death, BSOD) oder Hänger, die erst seit Nutzung der SSD als Systemlaufwerk aufgetreten sind. Die Fehler sind häufig nach einem Neustart zu beobachten oder wenn der PC aus dem Standby aufwacht. Wenn der Nutzer den PC dann komplett herunterfährt oder kurz vom Netz trennt, läuft erst einmal alles ohne Beanstandungen. Nach einiger Zeit treten die Probleme jedoch erneut auf.
Neben Meldungen über Totalausfälle erreichten die PC-WELT weitere Fehlerbeschreibungen. Mehrere Leser klagten über eine generelle Instabilität des Systems. Dabei gibt es Bluescreens (Blue Screen of Death, BSOD) oder Hänger, die erst seit Nutzung der SSD als Systemlaufwerk aufgetreten sind. Die Fehler sind häufig nach einem Neustart zu beobachten oder wenn der PC aus dem Standby aufwacht. Wenn der Nutzer den PC dann komplett herunterfährt oder kurz vom Netz trennt, läuft erst einmal alles ohne Beanstandungen. Nach einiger Zeit treten die Probleme jedoch erneut auf.
Im PC-WELT-Testcenter konnten wir die von einigen Lesern beschriebenen Fehler bei einigen Hauptplatinen mit Intel-Chipsatz und mehreren SSDs verschiedener Hersteller nachvollziehen. Teilweise waren wichtige Systemdateien defekt, die Windows-Installation brach ab oder das System blieb hängen. Windows reagiert extrem empfindlich, wenn Festplatten nicht in der vorgesehenen Zeit antworten oder auch nur kurzzeitig kein Zugriff auf Systemdateien möglich ist. Das System friert dann einfach ein oder es gibt einen Bluescreen.
LPM bei SSDs abschalten
Bei den Tests der PC-WELT fiel auf, dass die Systemprobleme sich im AHCI-Modus bei installiertem Intel Rapid Storage Treiber, nicht aber beim Microsoft AHCI-Treiber zeigten. Beim Intel-Treiber gab es auch keine Fehler, wenn der IDE-Modus oder die Hot-Plug-Funktion im BIOS aktiviert war. In beiden Fällen ist die Stromsparfunktion (Link Power Management, LPM) des Intel-Chipsatzes abgeschaltet. LPM ist sonst standardmäßig aktiviert, aber auch die Festplatte muss die Technik unterstützen. Bei SSDs kommt es hier offenbar zu Problemen.
Grundsätzlich sollten Sie zuerst das BIOS updaten, die Firmware der SSD aktualisieren und den neusten Intel-Treiber installieren. Wenn das keine Verbesserung bringt, lässt sich LPM auch abschalten. Dazu laden Sie eine REG-Datei über herunter. Wenn die SSD nicht am Port 0 des SATA-Controllers hängt, ändern Sie den Wert in der zweiten Zeile etwa auf „Port1“. Per Doppelklick importieren Sie die Werte in die Registry und starten Windows neu.
Zurück auf Werkszustand
SSDs lassen sich auf den Werkszustand zurücksetzen. Das kann nach längerem Gebrauch zu einer Verbesserung der Schreibgeschwindigkeit führen. Eine Beschreibung des Verfahrens finden Sie im OCZ-Forum. Bei einigen Lesern hat das aber nicht wie beschrieben funktioniert. Sie erhielten nur die Fehlermeldung „this drive is in frozen status“. Der Grund dafür liegt im BIOS, das bestimme Funktionen sperrt. Das Problem lässt sich beheben, wenn Sie nach Erhalt der Fehlermeldung die Stromzufuhr der SSD kurz unterbrechen und dann die Löschaktion erneut durchführen.
SSDs lassen sich auf den Werkszustand zurücksetzen. Das kann nach längerem Gebrauch zu einer Verbesserung der Schreibgeschwindigkeit führen. Eine Beschreibung des Verfahrens finden Sie im OCZ-Forum. Bei einigen Lesern hat das aber nicht wie beschrieben funktioniert. Sie erhielten nur die Fehlermeldung „this drive is in frozen status“. Der Grund dafür liegt im BIOS, das bestimme Funktionen sperrt. Das Problem lässt sich beheben, wenn Sie nach Erhalt der Fehlermeldung die Stromzufuhr der SSD kurz unterbrechen und dann die Löschaktion erneut durchführen.
Die besten SSD-Gratis-Tools
SSD Tweaker
Das kleine kostenlose Tool SSD Tweaker soll die Nutzung Ihrer SSD-Festplatte verbessern und optimiert somit die Lebensdauer und Performance des Speichers.
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Intel SSD Toolbox
Mit der Intel SSD Toolbox analysieren Sie Ihre Solid-State-Drive-Laufwerke und durch Zugriff auf die Verwaltungsoptionen optimieren Sie deren Betrieb.
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AS SSD Benchmark
Mit der Freeware AS SSD Benchmark prüfen Sie Ihre SSD-Festplatten auf ihre Lese- und Schreib-Geschwindigkeit mit Hilfe von synthetischen und Kopier-Tests.
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Samsung SSD Magician Tool
Das kostenlose SSD-Programm Samsung SSD Magician Tool soll die Leistung Ihrer Samsung-SSD immer auf einem hohen Niveau halten. Neben der Diagnose bietet das Tool auch die Chance, Ihre Samsung-SSD zusätzlich zu optimieren.
Das kostenlose SSD-Programm Samsung SSD Magician Tool soll die Leistung Ihrer Samsung-SSD immer auf einem hohen Niveau halten. Neben der Diagnose bietet das Tool auch die Chance, Ihre Samsung-SSD zusätzlich zu optimieren.
Secure Erase (HDDErase)
Wenn Ihre SSD nicht mehr die Leistung erbringt, die sie bringen sollte und auch kein SSD-Tuning mehr hilft, dann könnte das kostenlose Tool Secure Erase die letzte Möglichkeit für Sie sein. Die kleine Freeware löscht all Ihre Daten auf der SSD und setzt Ihre SSD in den Werkszustand zurück.
Wenn Ihre SSD nicht mehr die Leistung erbringt, die sie bringen sollte und auch kein SSD-Tuning mehr hilft, dann könnte das kostenlose Tool Secure Erase die letzte Möglichkeit für Sie sein. Die kleine Freeware löscht all Ihre Daten auf der SSD und setzt Ihre SSD in den Werkszustand zurück.
AS FreeSpaceCleaner
Die Freeware AS FreeSpaceCleaner beschreibt den freien Speicherplatz Ihrer HDD oder SSD mit Einsen oder Nullen.
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DViS
DViS ist ein kostenloses Programm, welches Ihnen zahlreiche Informationen über Ihre Festplatte bereitstellt. Dies kann vor allem helfen, um einen kommenden Festplattencrash zu erkennen.
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Intel Data Migration Software
ATTO Disk Benchmark
Der kostenlose Disk Benchmark von ATTO Technology Inc. testet Festplatten oder ausgewählte Partitionen auf Schnelligkeit und Fehler.
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CrystalDiskMark
Die Freeware CrystalDiskMark ist ein Benchmarktool welches die Leistungsfähigkeit von Festplatten, USB-Speichern und SSDs ermittelt. Die Analyse erfolgt durch Testreihen, in welchen mit Datenblöcken Schreib- und Lesevorgänge simuliert werden.
Die Freeware CrystalDiskMark ist ein Benchmarktool welches die Leistungsfähigkeit von Festplatten, USB-Speichern und SSDs ermittelt. Die Analyse erfolgt durch Testreihen, in welchen mit Datenblöcken Schreib- und Lesevorgänge simuliert werden.
CrystalDiskInfo
Das Tool CrystalDiskInfo zeigt alle wichtigen technischen Daten wie etwa die Temperatur der Festplatte und signalisiert den Gesundheitszustand durch Ampelfarben.
Das Tool CrystalDiskInfo zeigt alle wichtigen technischen Daten wie etwa die Temperatur der Festplatte und signalisiert den Gesundheitszustand durch Ampelfarben.
SSD Fresh 2013
Mit dem kostenlosen Analyse- und Optimierungs-Tool SSD Fresh 2013 lässt sich Ihr Windows-System für die Verwendung von Solid State Drives anpassen. Unter anderem verspricht das Tool eine verlängerte Lebensdauer aus SSDs herauszuholen.
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