Das Gehäuse ist wie schon bei den letzten Aldi-PCs recht eng und auch die Gehäusekanten sind zum Teil nur ungenügend entgratet. Trotz der vielen vorhandenen Funktionen lässt sich der PC noch um zwei PCI-Karten, drei 3,5-Zoll-Laufwerke und zwei Speichermodule erweitern. Damit liegt er in Sachen Erweiterbarkeit ziemlich genau auf dem Niveau des letzten Lidl-PCs.
Externe Schnittstellen hat der Aldi-PC wie schon sein Vorgänger in Hülle und Fülle: Firewire, USB 2.0, S/P-DIF-In und -Out optisch wie koaxial sowie analoge Video-Ein- und Ausgänge. Der Lidl-PC war hier etwas sparsamer bestückt.
Zur Dokumentation: Im Gegensatz zum Lidl-PC fällt bei den Aldi-PCs das Systemhandbuch sehr knapp aus. Komponentenhandbücher liefern beide Discounter generell nicht mit.
Uns erscheint für größere Nachrüstungaktionen das 350-Watt-Netzteil von Delta Electronics etwas zu schwach dimensioniert. Immerhin hat es aber 50 Watt mehr Maximalleistung als das Netzteil des Lidl-PCs.
Im Vergleich zum rund 20 Euro günstigeren Lidl-PC kommt der neue Aldi-PC auf leicht schlechtere Werte bei den Office- und Grafik-Tests. Bei der 3D-Leistung unter DirectX 8 liegt der neue Bolide jedoch klar vorne. Den Aldi-PC aus diesem Frühjahr lässt das aktuelle System um fast 20 Prozentpunkte deutlich hinter sich.
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