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Infineon: Überall günstig Breitband-Surfen - per Satellit

27.11.2003 | 14:08 Uhr |

Infineon hat den zusammen mit der amerikanischen "ViaSat" und dem taiwanischen "ZyXEL" entwickelten Breitband-Dienst "Constellation" vorgestellt. Der Dienst funktioniert über Satellitenzugang und nutzt eine herkömmliche Telefonleitung zur Übertragung der Daten.

Infineon hat den zusammen mit der amerikanischen "ViaSat" und dem taiwanischen "ZyXEL" entwickelten Breitband-Dienst "Constellation" vorgestellt. Der Dienst funktioniert über Satellitenzugang und nutzt eine herkömmliche Telefonleitung zur Übertragung der Daten.

Im Vergleich zu einem 56K-Modem soll der neue Dienst um bis zu 200 Mal schneller sein. Die Daten werden von der bidirektionalen Satellitenanlage "LinkStar" empfangen und dann in das VDSL-Format (very high bit-rate DSL) umgewandelt. Von dort aus gelangen die Daten dann über das Telefonkabel zum Modem des Anwenders, der also einen indirekten Satellitenzugang erhält.

"Constellation" soll eine Alternative zu den Lösungen der Telekommunikationsanbieter werden und kostengünstiger sein, weil keine Glasfaserkabel verlegt werden müssen. Der Zugang zu einem Breitband-Dienst soll somit auch Menschen ermöglicht werden, die außerhalb von Ballungszentren wohnen. Weitere Infos zu Constellation finden Sie auf dieser Website bei Infineon (in englischer Sprache).

Neue Bestmarke: 4 Millionen T-DSL-Kunden (PC-WELT Online, 21.10.2003)

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